Keine Pfingstrosen…

…aber jede Menge Pfefferminze, zart treibender Thymian, Buchs, Salbei, Lavendel, Basilikum, Petersilie, Rosmarin, Zitronenverbena, Hochzeitstag-Wiesenstorchschnabel, verblütes Vergissmeinnicht usw.

Heute mal wieder ein Schnappschuss der Hausherrin im schmeichelhaften Profil


Eugene mit dem Tine-Wittler-Blick, sagt der Allergeliebteste.


(Den hat
sie, wenn sie für die Kamera in Zeitlupe dekoriert.)

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Leben, Alltag, Warten, Hoffen…

...tbc

„Marek Skrobecki, geboren 1951 im polnischen Kalisz, hat sich als Regisseur auf Animationsfilme mit Marionetten spezialisiert. Seinen Studienabschluss macht er an der Akademie der Schönen Künste und der Filmhochschule von Lodz. Im Anschluss erhält er ein Stipendium des British Arts Council und eine Ausbildung im Jim Henson’s Creature Shop und bei Aardman Animations. 1988 stellt er seinen ersten Film her, aber erst vier Jahre später findet er mit „Dim“, den er in den polnischen Se-Ma-For Filmstudios dreht, seinen eigenen Stil. Er animiert lebensgroße Marionetten – ein absolutes Novum in der Marionettenanimation seines Landes. Seine Erfahrung kommt ihm auch in späteren Filmen zugute, unter anderem in „The Episode“ (1988), „Das letzte Sandwich“ (1991), „Aum“ (1995) und „Märchenbilder“ (1998). „Fisch“ wurde 2005 sowohl auf dem Internationalen Animationsfilmfestival in Ottawa als auch auf dem Krakauer Filmfestival ausgezeichnet.“ Quelle: arte

Ds Totemügerli…

(es Bärndütsches Gschichtli von Franz Hohler) ist ein Beispiel für Gromolo, das mit überwiegend völlig frei erfundenen Wörtern, die in diesem Fall lediglich wie Berndeutsch klingen, eine Geschichte erzählt, die man nur intuitiv verstehen kann. (siehe auch)

Es bärndütsches Gschichtli

Gäuit, wemer da grad eso schön binanger sitze, hani däicht, chönnt ech vilicht es bärndütsches Gschichtli erzelle. Es isch zwar es bsungers uganteligs Gschichtli, wo aber no gar nid eso lang im Mittlere Schattegibeleggtäli passiert isch.

Der Schöppelimunggi u der Houderebäseler si einischt schpät am Abe, wo scho der Schibützu durs Gochlimoos pfoderet het, über s Batzmättere heigisch im Erpfetli zueglüffe u hei nang na gschtigelet u gschigöggelet, das me z Gotts Bäri hätt chönne meine, si sige nanger scheich. „Na ei so schlöözige Blotzbänggu am Fläre, u i verminggle der s Bätzi, dass d Oschterpföteler ghörsch zawanggle!“. – „Drby wärsch froh, hättsch en einzige nuesige Schiggeler uf em Lugipfupf!“. U so isch das hin u härgange wie nes Färegschäderli amene Milchgröözi, da seit plötzlech der Houderebäseler zum Schöppelimunggi:

„Schtill! Was ziberlet deet näbem Tobelöhli z grachtige n uuf u aab?“ Der Schöppelimunggi het gschläfzet wie ne Gitzeler u hets du o gseeh. Es Totemüggerli! U nid numen eis, nei, zwöi, drü, vier, füüf, es ganzes Schoossingong voll si da desumegschläberlet u hei zängpinggerlet u globofzgerlet u gschanghangizigerlifisionööggelet, dass es eim richtig agschnäggelet het.

Schöppelimunggi u Houderebäseler hei nang nume zuegmutzet u hei ganz hingerbyggelig wöllen abschöberle. Aber chuum hei si der Awang ytröölet, gröözet es Totemüggerli: „Heee, dir zweee!“ U denen ischs i d Chnöde glöötet wie bschüttigs Chrüzimääl dure Chätschäbertrog. Düpfelig u gnütelig si si blybe schtah wie zwöi gripseti Mischtschwibeli, u scho isch das Totemügerli was pfigerlisch was tschigerlisch binene zueche gsi. Äs het se zersch es Rüngli chyblig u gschiferlig aagnöttelet u het se de möögglige gfraget: „Chöit dir is hälfe, ds Blindeli der Schtotzgrotzen ueche z graage?“

Wo der Schöppelimunggi das Wort „Blindeli“ ghört het, het em fasch wölle ds Härzgätterli zum Hosegschingg uspföderle, aber der Houderebäseler het em zueggaschplet: „Du weisch doch, das men imene Totemügerli nid darf nei säge!“ U du si si halt mitgschnarpflet. „Sooo, dir zweee!“ het ds Totemügerli gseit, wo si zum Blindeli cho si, u die angere Totemügerli si ganz rüeiig daaggalzlet u hei numen ugschynig ychegschwärzelet. Da hei die beide gwüsst, was es Scheieli Gschlychets ds Gloubige choschtet u hei das Blindeli aagroupet, der eint am Schörpfu, der anger a de Gängeretalpli.

Uuuh, isch das e botterepfloorigi Schtrüpfete gsi! Die zwee hei gschwouderet u ghetzpacheret, das si z näbis meh gwüsst hei, wo se der Gürchu zwurglet. Daa, z eis Dapf, wo si scho halber der Schtotzgrotzen uecheghaschpaaperet si, faht sech das Blindeli afah ziirgge u bäärgglet mit schychem Schtimmli: „Oooh, wi buuchet mi der Glutz!“ Jetz hets aber im Schöppelimunggi böös im Schyssächerli gguugget. Är het das Blindeli la glootsche u isch der Schtotzgrotz abdotzeret, wie wenn em der Hurligwaagg mit em Flarzyse der Schtirps vermöcklet hätt. „Häb dure, Münggu!“ het ehm der Houderebäseler na naargräätschet, u de het er nüt meh gwüsst.

Am angere Morge het ne ds Schtötzgrötzeler Eisi gfunge, chäfu u tunggig wien en Öiu, u es isch meh weder e Monet gange, bis er wider het chönne s Gräppli im Hotschmägeli bleike.

Totemügerli u Blindeli het er keis meh gseh sis Läbe lang, aber o der Schöppelimunggi isch vo da a verschwunde gsi.
S git Lüt, wo säge, dass sider am Schtotzgrotzen es Totemügerli meh desumeschirggelet.

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Das kann ich übrigens auswendig.

Wolken

elomen elomen lefitalominal
wolminuscalo
baumbala bunga
acycam glastula feirofim flinsi

elominuscula pluplubasch
rallalalaio

endremin saxassa flumen flobollala
fellobasch falljada follidi
flumbasch

cerobadadrada
gragluda gligloda glodasch
gluglamen gloglada gleroda glandridi

elomen elomen lefitalominal
wolminuscalo
baumbala bunga
acycam glastala feirofim blisti
elominuscula pluplusch
rallabataio

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von Hugo Ball