Untrügliches Zeichen

für das Älterwerden ist, wenn ein vor etwa 20 Jahren erstandenes Accessoir seine erotische Bestimmung verliert und hinfort um den Hals getragen wird.

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PMS und Wechseljahrsbeschwerden

Die wahre Ursache – Östrogendominanz!
(Östrogen ist im Verhältnis zum Partnerhormon Progesteron zu reichlich vorhanden, auch wenn der Östrogenspiegel sinkt!)

Weil Pharmaunternehmen nicht viel Interesse daran haben, Geld für Studien auszugeben, um die Wirksamkeit eines patentfreien Hormons (beispielsweise aus der Yamswurzel gewonnen) zu untersuchen, wird Progesteron in der medizinischen Fachliteratur kaum angemessen erwähnt. Auch Frauenärzte haben vielfach noch keine Ahnung von der Bedeutung der Östrogendominanz und dem Nutzen von natürlichem Progesteron bei PMS und Wechseljahrsbeschwerden.

Daher müssen Betroffene Wohlbefinden und Gesundheit wohl selbst in die Hand nehmen und uninformierte Ärzte entweder wechseln oder mit entsprechenden Informationen versorgen, die diese auf den von der Pharmaindustrie gesponserten Seminaren eher nicht erhalten. Ich selbst hatte Glück, dass ich von meiner Gynäkologin aufgeklärt wurde, deren Apothekerfreundin zudem die problemlose Beschaffung gewährleistet.

Dieses Buch kann ich ohne Einschränkung empfehlen. Erfreulicherweise kann man es auch online lesen, wenn man kein Problem mit Google-Werbeanzeigen hat.

Frühlingsblues

Draußen blüht und grünt es derzeit explosionsartig und in einer Fülle als gäbe es kein Morgen, während ich gerade gefühlt im Zeitraffer welke.

Ungefähr bis letztes Jahr wurde mein tatsächliches Alter noch schmeichelhaft unterschätzt. Seit nun diverse Hormone zunehmend knapper zur Verfügung stehen, vor allem das eine, das die Haut so schön elastisch hält und sie jugendlich aufpolstert, erkenne ich mit einem Mal deutlich, dass ich dem erinnerten Bild meiner Großmutter aus Kindertagen verblüffend ähnlich sehe. Dass die 96-Jährige bis zuletzt bei klarem Verstand war, könnte mich aufmuntern, sollte man meinen. Doch erst einmal muss ich mich an diesen unbequemen Übergang in ein neues Lebensalter und an die damit verbundenen Herausforderungen anpassen.

Genau genommen habe ich ganz andere Probleme. Aber das hier ist ja – Ausnahmen bestätigen die Regel – kein Befindlichkeitsblog…

Der Allergeliebteste hat auf dem Osterspaziergang ein paar Fotos geschossen, die ich beim besten Willen nicht veröffentlichen kann. Da muss ich erst noch meine Eitelkeit niederringen.

In Ehren mag mein Haar ergrauen

Keine Lust mehr auf Henna und Tönungswäschen. #

Eine günstige Ausgangsposition ist natürlich hilfreich. Also Motiviertheit aus welchem Grund auch immer (z.B. Krankheit, Faulheit, etc.)

Dazu empfehle ich, nach Menschen mit grauen Haaren Ausschau zu halten. Schließlich braucht man gute Vorbilder! Leider gibt es zwischen 40 und 60 Jahren heutzutage fast nur uncolorierte Männer als Anschauungsmaterial. Aber man beginnt so schon mal mit der Geschmacks(um)bildung. Es geht ja darum, Grau auch schön zu finden. Man entdeckt schließlich immer mehr Frauen. Und das macht Mut. Mit der Zeit entwickelt sich richtig Lust auf diese Farbe. (Ich mochte das hervorglitzernde Silber schon immer) Außerdem ist sie im Gegensatz zu Rot bei Frauen bis zu einer gewissen Altersklasse ziemlich selten geworden und damit – ja man kann sagen – etwas Besonderes. So weit so gut.

Wie bekommt man den Übergang hin? Gerade bei Rot ist der nicht gerade einfach, finde ich. Ich bin schon mehrfach daran gescheitert.

Mein Vorbild war übrigens die Musikkabarettistin Ina Müller. Auch Jamie Lee Curtis ist ein sehr gutes Vorbild, und Erika Pluhar.

Ich habe in den letzten Jahren (ja, so lange arbeite ich schon auf den Wechsel hin) ausschließlich auswaschbare Tönungen verwendet, um den Übergang etwas weicher hinzubekommen. Im letzten halben Jahr war ich dann einige Zeit körperlich ziemlich eingeschränkt, so habe ich eben nur noch den Ansatz mit einem sog. Ansatz-Kaschierstift etwas nachgemalt. Nach 6-8 Wochen habe ich auch damit aufgehört. Voilà! Einen „kalten Entzug“ hätte ich nicht gepackt.