Wie funktioniert Geld? UPDATE

Ein lehrreiches Filmchen via Teppichhaus
http://www.veoh.com/swf/webplayer/WebPlayer.swf?version=AFrontend.5.7.0.1278&permalinkId=v16377254JhfHCA2S&player=videodetailsembedded&videoAutoPlay=0&id=anonymous

UPDATE 27.10.11
Und HIER gibt es das Problem mit dem Geldsystem konkreter und detaillierter (aber auch etwas komplizierter) beschrieben und einen groben Entwurf einer Alternative. Jedenfalls HOCHINTERESSANT!

12 Kommentare zu „Wie funktioniert Geld? UPDATE

  1. Ja, das Video ist gut. Es zeigt, wie Geld und Bankgeschäfte im Prinzip funktionieren. Aber es zeigt nicht, wie der Kapitalismus als Ganzes funktioniert, obwohl man das bei unkritischer Betrachtung meinen könnte.

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    1. Super, schöne Filmchen, vielen Dank!

      Sie zeigen Marx von seiner starken Seite: Der Analyse des Kapitals bzw. des Produktionsprozesses. Weniger rühmlich waren seine Ansätze, eine umfassende Welterklärung zu skizzieren, den „historischen Materialismus“ und den „dialektischen Materialismus“. Diese Ansätze wurden von Engels und später von den Leninisten zu einer totalitären Ideologie ausgebaut, welche dem Anspruch nach wissenschaftlich sein wollte. Aber das kann eine Ideologie ja nie sein. Und Stalin war der traurige Endpunkt. Seither haben Marxisten keine befriedigende Antworten mehr auf die Krisen unserer Zeit, wohl weil sie das eigenständige Denken aufgegeben haben.

      Marx selbst hingegen hat bereits um 1844 in seinen Frühschriften erkannt, dass seine damals noch rudimentäre Mehrwehrttheorie, die die Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft als Wachstumsmotor des Kapitals ortete, mit der zwangsläufigen Entwicklung des Kapitalismus hin zur automatischen Produktion, dannzumal nicht mehr gültig sein kann. Wenigstens damals war er noch ein flexibel denkender Kopf mit Weitblick, der nicht seinesgleichen fand. Ein Jammer, was daraus geworden ist…

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  2. es gibt gar kein geld. ausser dem was wir in die parkgeldautomaten werfen oder die zehner, fünfziger die wir bei spar abgeben.
    richtig viel geld, so ab zehn, fünfzig, hunderttausend bekommen wir gar nie zu gesicht. nicht einmal den lohn für die arbeit bekommen wir zu gesicht. alles nur zahlen am papier. geld gibts ganz einfach nicht. autokaufen ohne bargeld… ganz einfach, zwei unterschriften und fertig haus kaufen, bank unterschrift, notar unterschrift und fertig, geld? jaja. macht die bank am papier… mehr nicht. große geschäfte? millionen? nur papier. aber kein geld…..
    wir zahlen bloß idiotensteuer…

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    1. „nicht einmal den lohn für die arbeit bekommen wir zu gesicht.“
      Da kommt mir eine verwegene Idee: Es gibt immer noch den arbeitsrechtlich verankerten Anspruch auf Barauszahlung des Entgelts in gesetzlichen Zahlungsmitteln (Buchgeld ist das ausdrücklich nicht). Was wäre, wenn sämtliche Arbeitnehmer des Landes für einige Zeit dieses Recht in Anspruch nehmen würden, als Ausdruck des Protests, sozusagen? Da würde es bald knistern im Gebälk, meine ich.

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    2. Das kann ich leider nicht beantworten. Doch pragmatisch besehen, müsste es in D genau so sein. Denn lediglich die Annahme des gesetzlichen Zahlungsmittels (Buchgeld ist das eben nicht) kann verpflichtend festgeschrieben sein. Es kann daher im Umkehrschluss kein gesetzlicher Anspruch auf bargeldlose Zahlung bestehen.

      Ihr Hinweis erinnert mich an entsprechende Passagen in Dienstverträgen, in denen der Verzicht auf die Gehaltsauszahlung in bar abverlangt wurde. Der Widerruf solcher Verzichtserklärung könnte aber keinen durchsetzbaren Kündigungsgrund darstellen, vermute ich mal vorsichtig.

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