Sutide

Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid. Das ezniige, was wcthiig ist, ist dsas der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion sehten. Der Rset knan ttoaelr Bsinöldn sien, todzterm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das legit daarn, dsas wir nihct jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als Gnaezs. Krsas oedr?

Rollenverhalten

„Da entscheiden sich zwei Artisten, miteinander eine Nummer zu erarbeiten und damit zu reisen. Sie entscheiden sich nicht aus Zwang, sondern freiwillig. Dann klären sie, wer nach Anlage oder Neigung mehr der Untermann ist, und wer durch die Luft fliegt. Ist diese Entscheidung gefallen, muss der eine Muskeln aufbauen, darf der andere nicht zunehmen. Wenn einer der beiden sich nicht rollengerecht verhält, nutzt er zwar seine Freiheit. Nur, die Nummer gibt es halt nicht mehr.“ (Werner Schneyder, 2008, Krebs, S.36)

„Jeder sollte sich eine Analyse leisten können“

schwärmt Tony Randall in der Rolle des reichen Neurotikers Peter Ramsey von den Segnungen seiner Psychoanalyse. Beim Blick auf den Publikumsverkehr vor seinem New Yorker Büro erklärt er Rock Hudson (sinngemäß):

„Sehen Sie sich diese Menschen an, wie sie durchs Leben schlendern – glücklich und lachend – und sie erfahren nie, wie krank sie sind.“…

Der Dialogausschnitt stammt aus einer Filmkomödie mit Doris Day, die kürzlich kam.

Ein bemerkenswerter Dialog

Szene*:
Eine Frau sitzt etwas verstört und erschöpft im Park einer Anstalt, nachdem sie dort vergeblich den bereits wieder Entlassenen – womöglich ihre neue langersehnte Liebe – gesucht hat. Nicht weit von ihr, ein älterer Mann, Typ ‚weiser Narr‘, von dem nicht klar ist, ob er ein Insasse ist. Er spricht sie auf ihren Zustand an.
Sie, zweifelnd, ob ihr Engagement richtig ist: „Mein Herz sagt ja, aber mein Kopf sagt nein!“
Darauf er: „Und eines Tages sagt der Kopf: ‚Du bist tot! Gut, dass du nicht gelebt hast!'“

Ich musste lachen – Tränen!

* aus der ORF-Produktion ‚Die Ohrfeige‘, 2005