Freitagstexter

Juhu, jetzt kommt hier mal wieder etwas Leben in die vernachlässigte Bude, da ich vorgestern den Freitagstexterpokal im Hause PUNCTUM gewonnen habe. Noch einmal ganz herzlichen Dank für diesen unerwarteten Glanz in meiner Hütte.

Wie gehabt wartet nun bis kommenden Dienstag 23.59 Uhr ein neues Bild auf eure gewohnt geistreichen, verblüffenden, komischen, gereimten oder ungereimten Bildunterschriften. Am Mittwoch sehen wir uns dann bei der Siegerehrung. Enjoy!

EDIT: Ich hoffe, dass es für die Kommentatoren ohne Bloglink in Ordnung ist, wenn sie außer Konkurrenz laufen. Ansonsten bitte einfach noch einen Link nachreichen.

46 Kommentare zu „Freitagstexter

  1. Und wenn sie dann wieder ihren rechten Zeigefinger hob in ihrem schönen Sommerkleid mit dem gebügelten Kragen und mit dieser seit nunmehr einem halben Jahrhundert so vertrauten heimlichen Geste, dann verließ ihn immer noch und wie am Anfang ihres Kennenlernens zuletzt sämtliche Contenance und sein Gemächt meldete ihm und gelegentlich ebenso den Umstehenden, ganz wider dem jeweilig zeitläufigen Anstand so sichtbar und bereit, sich wie vor Jahren schon als Opfer des Geschlechtertriebes über sie herzuwerfen aus Liebe auf dem nächstgelegenen Diwan, was auch sie dann stets überaus tierhaft genossen hatte, da es ihrer beider Zuneigungswillen eine Note beibrachte, die wohl trefflicher sich nicht hätte gestalten können. Ach, hörte das denn niemals auf?

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  2. Obwohl es Dr. Karl Hosenträger III. im Grunde nie bereut hat, sich für alle kleinen Dinge des Lebens einen Lakaien – oder auch eine Lakaiin – zu halten, befürchtete er doch immer wieder, dass Fräulein Ida Semmelkron beim morgendlichen Ritual des Nasebohrens zu weit gehen könnte.

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  3. „30 Seiten täglich hast du ihr geschrieben, du Depp? Was das Postgebühren kostet. Und kein Wunder, dass du keine Zeit zum Holzhacken hattest. Aber jetzt bist du ja deinen Job beim Heer los und kannst dich um den Haushalt kümmern. Marsch!“

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  4. Meta Also ich schreibe nichts. Ich könnte mich ja z.B. nicht einmal zwischen den Einsendungen von schneck, david ramirer und testsiegerin entscheiden.

    Aber ich würde es nett finden, wenn neben dem Sieger auch immer noch die Plätze erwähnt würden. Denn irgendwie geht mir die pointierte Siegersuche ala „große Chance“, „DSDS“ etc. fürchterlich auf den Wecker. Nur der Sieger zählt und sonst nichts. (Trifft hier ja nicht wirklich zu, weil die Unterhaltung ja bereits beim Lesen der Antworten einsetzt.)

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    1. Eine super Idee!
      Ich bin eh grad im Umfrage-Mitmach-Fieber 😉

      Und ich enthalte mich hier auch und schreibe – wie der liebenswürdige Herr Steppenhund – nix zum Bild dazu, wiewohl mir das von Ihnn ausgewählte Motiv sakrisch gut gefällt und ich mich frage, wo Sie d a s ausgebuddelt haben, liebe Eugenie!

      Außerdem freu` ich mich ganz narrisch, dass Sie dieses Mal die Freitagstext-Gewinner-Ausrichter-in sind 😉

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  5. Dass die Adoleszenz ein reversibler Prozess ist und mit dem Erreichen eines hohen Alters ihre Umkehr eintritt, hatte Herbert schon immer geahnt. Als er den geklemmten Finger seinen Frau bepusten sollte, war er sich seiner Sache plötzlich sicher.

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  6. Also sprach die Frau Mama: „Ich geh aus und du bleibst da!“

    Hier halfen keine bettelnde Widerworte – dem kritischen Blick einer besorgten Mutter blieb nichts verborgen …

    (PS: Zum Teil aus dem Gedächtnis zitiert. Ich habe allerdings keine Ahnung, wessen Urheberrechte ich da verletzt habe.
    Nicht dass ich mich hinter Eugenie in die Reihe der „Abschreiber“ einreihen muss … Der bewusste Kommentar, meine Liebe, ist doch echt ein Witz!)

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  7. Und wieder war sie im Begriff, den imaginären Fliegenschiß mit Spucke aus Edwins Gesicht zu rubbeln.
    So wurde ihm die Freude an Hotel Mama zunehmend vergällt.
    Ob Selbstbestimmung im Alter doch noch eine Option für ihn war?

    P.S.: Liebe Eugenie, ich freu mich sehr, deine Anwesenheit auf Zweitag hier und da zu sehen!
    lg Kinker

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  8. Hörst Du jetzt her und konzentrierst Dich, Herbert! Ich sag es dir noch mal vor und Du sprichst nach: „JA!“
    „JA“ heißt es, wenn der Pfarrer dich gleich fragt, und nichts anderes.
    Und nein, niemand will dein Jammern hören.
    Hörst Du?

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