Jetzt bloß nicht den Gauck,

flehe ich entgegen meinem damaligen Votum. Einen, der die Occupy-Bewegung „unsäglich albern“, den Atomausstieg „gefühlsduselig“ und Thilo Sarrazin „mutig“ findet, will ich nicht als Bundespräsidenten sehen müssen.

Edith sagt gerade, dass nach Artikel 57 des Grundgesetzes Seehofer jetzt übrigens der erste Mann im Staat ist. Denn der Präsident des Bundesrates vertritt den Bundespräsidenten „bei vorzeitiger Erledigung (sic!) des Amtes“.

19.02. / 21.45 h: Edith weint Wuttränen und findet alle Gauck-
Befürworter fürn A…..

32 Kommentare zu „Jetzt bloß nicht den Gauck,

    1. Ich lieg ja gerade nur dekorativ rum und guck Verletztetierefilme. Die Sendung mit dem Wulff. Auf alle Fälle sollte der oder die Nächste schon von vorneherein öffentlichen Dreck am Stecken haben, damit wieder mehr Richtigeverletztetierefilme ausgestrahlt werden.

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    1. Ich weiß es auch nicht „Gegner einer Direktwahl meinen, dass eine Direktwahl den Prinzipien einer repräsentativen Demokratie zuwider laufen würde und außerdem das Amt des Präsidenten zu wenig Machtbefugnisse habe, um für eine Direktwahl in Frage zu kommen.“

      Ich versteh’s nicht, aber so steht’s in Wikipedia.

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  1. Also, dass wir … keine vernünftigen Politiker aufstellen können, ist traurig genug. Aber dass es in dem zehnmal größeren Deutschland keine Kandidaten geben soll, ist schon verwunderlich.
    Vielleicht sollten die Medien statt Deutschland sucht den Superstar einmal „Deutschland sucht seinen Präsidenten“ senden.
    Oder sie machen es so, wie es Herzmanovsky-Orlando in seinem „Maskenspiel der Genien“ beschrieben hat. Der König wird aus der Bevölkerung nach genau einem Kriteren ausgesucht: er muss dem Pik-Könik aus dem Tarockblatt von Piattniks Normalblatt anno 1861 möglichst ähnlich sehen. Allerdings schaut gerade dieser König wesentlich fieser aus, als die Treff-, Karo- oder Herzkönige. Also würde dann vermutlich erst wieder ein Wulff herauskommen…

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    1. Das sind eben paradiesische DDR Verhältnisse, die sie da dem „Demokratielehrer“ Gauck bereiten :-)) Erich Honecker hat es meist auf 98 % Jastimmen geschafft… bei Herrn Gauck spekulieren sie bescheiden auf 80 bis 90 %.
      Das Entschiedende ist doch, es darf im Volk zuvor erst gar nicht zu einer Diskussion über Kandidaten kommen, ich kenne das von damals:
      Das Volk ist zum Jubeln da…

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  2. Ich würde es notfalls auch machen – falls Eugene verhindert ist, versteht sich. Außerdem kann ich super (imposante!) Reden halten, die ich selber schreibe, wie ich in meinem Blog nun im achten Jahr unter Beweis stelle! Zuzüglich würde ich meine angestammte Wohnung beibehalten und das Schloss Bellevue in traditioneller Weise für feudale Feste im Stile Friedrichs des Großen ausgiebig nutzen. Das Volk ist freilich jederzeit herzlich willkommen. Auch albern maskierte Demonstranten. Ich zeige mich da großzügig! Außerdem habe ich vor, 107 zu werden, das spart die ganzen Unkosten für alle Nase lang Abfindungen. Wer wirtschaftlich denkt, kann da praktisch kaum nein sagen. Also ich bin dafür.

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