Klappentexte gesucht

Vor ein paar Jahren startete David Ramirer eine ganz wunderbare Aktion: Er formulierte Buchtitel, und auf Anregung von Tilak verfassten seine Leser die Klappentexte dazu. Dann erst entwarf er beeindruckende Buchcover. (Momo7 wird sich sicher daran erinnern.)

Inspiriert von dieser Idee aber nur angelehnt, möchte ich bereits vorher ein Buchcover basteln. Und von meinen geschätzten Lesern wünsche ich mir den Klappentext dazu, vielleicht auch ein kurzes Autorenporträt, ein zwei Pressestimmen oder / und die ein oder andere Leserstimme. Das muss selbstverständlich nicht alles von einem Schreiber stammen. Und bereits betextete Cover dürfen Sie gerne anders interpretieren.

Voilà, hier ist mein erster Bestseller:

Die spanische Kuh Roman von Guillaume Palmer

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142 Kommentare zu „Klappentexte gesucht

  1. Klappentext: „Die spanische Kuh“ Miranda Mortenios, Portugals bestgehasste Literaturkritikerin, wird erhängt an einem fahrbaren Garderobengestell des Designers Ritch Sabindo gefunden. Komissar Joao Mendez steht vor einem Rätsel. Selbstmord kommt kaum in Frage, da die Füße der Toten am Boden schleifen.

    Die gerichtsmedizinische Untersuchung der Leiche bringt statt der erhofften Erklärungen lediglich neue Absurditäten ans Tageslicht. In Miranda Mortenios linkem Ohr findet sich ein zusammengerollter Zettel, auf dem mit Mühe zu entziffern ist: „Die spanische Kuh war ihr Schicksal“.

    Es beginnt eine spannende Suche nach Antworten auf Fragen, die normalerweise niemals jemand gestellt hätte. Über Kuhweiden hinweg, vor wilden Stieren her und in der Höhle des Löwen jagt Kommissar Mendez hinter einer Wahrheit her, die so abstrus zu sein scheint, dass schließlich ein Irrer helfen muss, um das Unglaubliche dingfest zu machen.

    Spannende Unterhaltung für Leser mit robustem Zwerchfell.

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    1. amazon – wertung 3,2 von 1,8 kunden fanden folgende bewertung hilfreich:
      ***
      die nächste fließbandarbeit herrn palmers lässt keine unmöglichkeit aus. kommissar mendoz, der geltungssüchtige macho, kommt wie immer ganz schön in die bredouille, vor allem, wenn er sich sein gewand andauernd beschmutzt. kann man lustig finden, muss man aber nicht.

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    2. Sehr verquere Kritikeramazone, wenn Sie schon Herrn Palmers Buch verreißen, sollten Sie es doch wenigstens zuvor lesen. Der Herr Kommissar heißt MendEz, nicht MendOz. Harharhar!!!
      Nebenbei ist es auch wichtig, WOMIT sich Herr MendEz sein Gewand beschmutzt. Auf Brandungsschaum von den Langerhansschen Inseln muss man nämlich erstmal kommen. SO!

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    3. meiner Meinung nach wird der Palmer viel zu hochgejubelt. Gerade bei der Spanischen Kuh ist der Erzählstil im freundlichsten Falle langatmig, der Spannungsbogen bleibt schwabbelig und mühsam – und die niederschwelligen Zweideutigkeiten reißen einen doch maximal zu einem müden Mitleidsgrinsen hin.

      Not my cup of tea. – Auf die indes recht gelungene Serienverfilmung mit dem von mir heißgeliebten Jan Josef Liefers freue ich mich sehr. Liefers verleiht dem blutleeren MendEz den Charakter, den Palmer vergaß zu kreieren.

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    4. Kundenrezensionen Von Ein Kunde

      Bei einem Krimi ist es immer besser, den Inhalt im Dunkeln zu lassen. Bleiben wir also an der Oberfläche, denn was darunter steckt, ist sowieso Schicksal.
      Der Umschlag ist in jeder Hinsicht vielsagend, und das wird doch wohl für eine Verführung zum Lesen reichen müssen.
      „Die spanische Kuh“! Nicht der spanische Stier, der spanische Ochs – nein, Kuh! Was soll man sich darunter vorstellen, ohne nicht gleich einen spanischen Tanz improvisieren zu wollen?
      Und überhaupt „spanisch“! Warum nicht portugiesisch? Warum kein portugiesischer Hahn, keine französische Henne, kein moldawischer Paradiesvogel?
      Gut, also spanisch müßte mir ja tatsächlich nicht spanisch vorkommen. Ich muss ja nicht einmal aus meinem üblichen Teatime-Traum erwachen, um meine Bilingualität zu erleben. Spanisch kriechen meine Enkelkinder hinter mir her. Spanisch klettern sie auf die Bäume. Und spanisch lassen sie sich ins Wasser fallen. Spanisch ertrinken sie. Etc.
      Vielleicht sehen sie dann tatsächlich unter Wasser eine spanische Kuh, die sich dann in einen spanischen Bären verwandelt, der ihnen zwei von seinen sieben Leben schenkt.
      Auch unter Wasser käme mir alles spanisch vor, auch die Tatsache, dass es gerade die Enkelkinder sein sollten, die mich auf Spanisch anreden: Gato escaldado del agua fría huye. No hay más que los niños y los locos que dicen las verdades.
      Und ich antworte ganz automatisch, was ganz und gar dem Zauber des Umschlags zu verdanken ist: Aunque la distancia nos separe… yo siempre estaré aquí porque te necesito y te quiero como una niña su muñeca. Por favor, nunca me dejes sola!
      Und nun noch kleine Anmerkung zum Namen des Autors: Guillaume Palmer. Von einem Guillaume ist wohl nichts anderes zu erwarten als so ein Titel. Ich möchte es so formulieren: Ein Guillaume (eigentlich Guillermo, in Wirklichkeit Wilhelm) hat immer eine Kuh in der Hinterhand. Er denkt nicht an deren Abgasentwicklung und die folgende Luftverschmutzung, somit auch nicht an die Zukunft unserer Enkel, sondern an die Selbstversorgung, nach dem Sprichwort: Wer eine Kuh im Hinterhof stehen hat, den läßt jede Finanzkrise kalt.
      Auch der Familienname Palmer ist von derselben Sorte. Palmer bedeutet ja nichts anderes als dass deren Träger von einem Ort an einem Palmenstrand abstammt, wo alle ihre Hängematten zwischen Palmen aufgespannt haben, um der Siesta zu frönen. Demnach ist Wilhelm (der Autor) immer einer, den man am ehesten auf der Copa Kagrana auffinden wird, mit geschlossenen Augen, hinter denen er sich ganz gewiss schon die Fortsetzung der „Spanischen Kuh“ ausgedacht hat. Por el morro!

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    5. Lieber Kunde, Sie haben wahrscheinlich Recht, denn inzwischen ist diese Ansichtskarte auf meinem Schreibtisch gelandet.

      Ihre Kritik kam mir übrigens gleich spanisch vor, dabei ist sie es nur teilweise. Jetzt suche ich verzweifelt immer noch nach einem guten Wörterbuch, um Ihre spanischenende Rezension auch umfassend würdigen zu können. Vielleicht kann mir jemand helfen?

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    6. Por el morro!*) Erfreulich, wie wohl sich auch Kühe unter Palmen fühlen können, auch spanische! 🙂

      Meine bilingualen Enkelkinder sprechen gnadenhalber auch Deutsch mit mir. Aber sie spannen mich manchmal auf die Folter, indem sie so schnell spanisch reden, dass ich nur mehr rrrr und ssss verstehe.
      Hier die freundliche Eindeutschung, Hrn. Palmers Kuh zuliebe:

      Enkelkinder: Ein gebranntes Kind scheut das Feuer. Nur Kinder und Narren sagen die Wahrheit.
      Ich: Auch wenn uns die Distanz trennt… ich werde immer hier sein, weil ich dich brauche und dich liebe wie ein Kind seine Puppe. Bitte, lass mich niemals alleine!

      *) Nur zum Spaß.

      PS: Hier ist mir allerdings noch keine vaca española begegnet.

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    7. Kurzrezension in DIE KUH HEUTE Immer wieder zu spät gemolken und an den Hörnern herbei gezogen, schmiedet Dulcine eines grünen Tages einen mörderischen Plan. In seinem 99. Krimi überbietet sich der Meister der Hispaniolkomik selbst. Guillaume Palmer gelingt es, auch noch den letzten Kuhskeptiker in den EU-Stall zu locken und dort tüchtig in einen bovinen Menschen zu verwandeln. Ein Muss für jeden Euterfan.

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  2. die spanische kuh klappentext
    gema bricht aus dem engen leben ihres kleinen heimatortes in asturien aus – mit wenig geld in der tasche aber dem kopf voller unausgegorener pläne. ihre reise führt sie über leon und madrid nach marokko und schließlich nach indien. sie lernt sich selbst und das leben kennen, guillaume palmer lässt uns mit viel witz und warmherzigkeit an ihrer unglaublichen reise teilhaben.

    autor
    guillaume palmer, sohn eines amerikanischen diplomaten und einer inderin, lebt seit zwanzig jahren in der nähe von toledo.seine genaue beobachtungsgabe und sein umfassendes historisches wissen zeichnet alle seine romane aus, seine heldin ist wie immer eine junge dame.

    pressestimmen:
    „unglaublich, wie viel spanien und indien gemeinsam haben! schon lang nicht so viel gelacht“ el mundo

    „der männliche nothomb!“ le figaro

    „erfrischend, authentisch, frech!“ brigitte

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    1. Morgen wirst Du es gelesen haben Taschenbuch: 237 Seiten
      Verlag: Eugene Faust Verlag; Auflage: 1 (08. August 2011)
      Sprache: Deutsch
      Größe und/oder Gewicht: 18 x 10,9 x 2,3 cm

      Die Flucht vor der Realität, vor Erkrankung und familiärer Isolation führt für die 1948 geborene Elsa in die geschlossene Abteilung einer Psychiatrie. Diagnose: Paranoide Schizophrenie. Marga Bachhuber zeichnet in ihrem zweiten Roman das berührende Porträt der dreiundsechzigjährigen Elsa, die in der Abgeschiedenheit des Krankenhauses ihre Freiheit findet, auf ein Leben voller Liebe, voller Lüge, voller Gewalt und voller Zwang zurückzublicken. Morgen wirst Du es gelesen haben ist kein „durchgeschriebener Roman“ sondern eine Sammlung von Briefen. Briefen, die Elsa schreibt an all jene Menschen, denen sie auf den Erinnerungsinseln ihres Wahnes begegnet.

      Wie bereits in ihrem Romandebüt „Mein Vaterland ist Niemandsland“ porträtiert Marga Bachhuber unsentimental und dabei einfühlsam in sich und ihrer Vergangenheit gefangene Menschen, die ein Leben jenseits der Normalität führen. Marga Bachhuber zählt eindeutig zu einer der eigenwilligsten und eindringlichsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur.

      © Nathan Falkenberg Die Zeit 08.10.2011
      Quelle: http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-10/marga-bachhuber.html

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    2. Neuerscheinungen:

      ..
      Morgen wirst du es gelesen haben von Marga Bachhuber
      ..
      Beschreibung:

      Bemerkenswerterweise sind die Umschläge frei von Texten in reinem Weiß gehalten. Auch die Rückseite des Buches weist außer der ISBN-Nummer keine weitere Information als den Titel und Autor auf.

      Das Buch indessen gliedert sich in zwei Teile, die mit „Marga Bachhuber“ und „Morgen wirst du es gelesen haben“ betitelt sind.

      Die etwa hundert Seiten, die sich der Autorin widmen, beschreiben eine Frau der heutigen Zeit, die eine Reinkarnation einer Fürstin aus der Renaissance-Zeit zu sein scheint. Ihre Lebensumstände werden in einem Kaleidoskop heutiger und vergangener Ereignisse geschildert. Die Spannung entsteht durch den Umstand, dass nicht eindeutig festgelegt ist, welcher Zeit die ihr unterschobenen Zitate zuzuordnen sind.
      Der Buchtitel fällt im Gespräch mit einer vertrauten Person der Vergangenheit. Es ist aber nicht klar, ob diese Person in der Gegenwart ihre Entsprechung hat. Um das herauszufinden, muss man den zweiten Teil des Buches lesen und wird dabei nicht enttäuscht werden.
      Ein kleines aber feines Detail soll hier noch extra erwähnt werden. Das Buch ist auch als e-book erhältlich, mit Vorwort und zwei Seiten, wo in der Regel die Klappentexte vorzufinden wären. Diese zwei Seiten sind weiß. Wenn man sich aber durch das Buch liest und testweise wieder auf diese zwei Seiten blättert, werden diese Seiten nach und nach befüllt. Es findet sich eine Zusammenfassung dessen, was schon gelesen wurde. Der technische Trick bringt dem Leser zusätzliche Klarheit, wie es mit der Zuordnung der Zitate steht.

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    3. @falkin Es ist nicht im Sinne der Herausforderung, die Beschreibung einfach vom gekauften Werk abzuschreiben. Es geht doch darum, etwas Eigenes zu erfinden:)

      P.S. Und außerdem kann der Link von Österreich aus nicht aufgerufen werden:)))

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    4. @Nathan Falkenberg – The Godfather of Literaturkritik Natürlich habe ich das von Ihnen beschriebene Buch sofort bestellen müssen. Ich kann es nun kaum erwarten. Es muss grandios sein, so wie Sie es beschreiben! Danke

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    5. @steppenhund Das von Ihnen beschriebene Buch scheint nichts für jeden zu sein. Wahrscheinlich sind nur sehr intelligente Menschen in der Lage, diese offenen Stränge zu behalten und auch nach etlichen Ablenkungen immer noch mit Freude zu verknüpfen. : )

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    1. Kriminalroman Eine merkwürdige Mordserie beschäftigt Kommisar Fetzer. Die betroffenen Opfer stammen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und leben in unterschiedlichen Orten, teilweise auch im Ausland. Dass es sich um einen Mörder handelt, kann Fetzer nur aus der gemeinsamen Todesursache schließen.
      Bei der Suche nach weiteren Gemeinsamkeiten führt die Spur in Swinger-Clubs, deren Lokalkolorit minutiös und mit scharfer psychologischer Beobachtungsgabe ausgearbeitet ist. Das Buch enthält mehrere überraschende Wendungen und obwohl der Romantitel die Lösung verraten könnte, bleibt die Spannung bis zur letzten Seite erhalten.
      Es ist Tradition, dass Autoren solcher Genre-Beschreibungen lange Zeit anonym bleiben. Es gibt allerdings bereits Vermutungen, dass sich hinter den Punkten eine ehemalige Bachmann-Preisträgerin verbirgt.

      Cosmopolitan: Die Anleihen bei Houllebecq sind unübersehbar, trotzdem zeichnet sich das Werk durch eine erfrischende Eigenständigkeit aus.

      Die Zeit: Das Werk erinnert an den berühmten Schnupfen von Stanislav Lem. Spannend und lesenswert.

      Leserbrief an die Kronenzeitung: Ich habe gelehsen, das das Buch „Harem-Syndrom“ von so vielen Menschen gekauft wird. Ich kann hier nur „pfui“ sagen. Ich wollte einen Kriminalroman lehsen und finde nur schmutzigste Beschreibungen über Seks. Recht geschiet den Opfern! Warum schreittet die EU hier nicht ein, wenn sie sich doch sonst bei Bananenlängen und Gurkenkrümung einmischt.
      M.N. aus Wulkersprodersdorf (Name und Anschrift der Redaktion bekannt)

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    2. : D Über den lusdiken Lehserbrif hab ich mich gans bsonders gfroit!

      (Die Leerstellen hättens fei ruhig ausfüllen dürfen, lieber Steppenhund, denn ich wollte ja auch unbedingt wissen, welche Autorin dahintersteckt.)

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    3. Priapismus, darum geht es in diesem turbulenten Roman voller misslungenem Sex. Protagonist ist der englische Lord Haevensteef. Nach dem Biss einer Wanderspinne sucht er Entspannung im Orient und klappert die Harems verschiedener arabischer Potentaten ab. Im Verlaufe einer wilden Orgie begegnet er dem Eunuchen Omar el Sharif, der ihn mit einem heftigen Schlag mit einem Pantoffel heilt. Haevensteef tritt zum Islam über, bietet seine Dienste dem Tourismusminister von Dubai an, erlebt einen sagenhaften Aufstieg und bekleidet fortan eine Stelle kurz hinterm Komma. Einfühlsam beschriebene Geschichte einer tabuisierten Erkrankung.

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    1. Ein kleiner Ort in der Mitte Finnlands, Uurainen.
      Lumi und Väino gelten schon lange als Traumpaar.
      Es ist Mittsommer, als die Beiden sich in der Kirche von Jyväskyla das Ja-Wort geben. Sie wirken glücklich, als sie sich, spät in der Nacht in ihr Hotelzimmer im „Jämsä“ zurückziehen.
      Doch am nächsten Morgen findet man die Braut mit ihrer traditionellen Brautgabe (das Geschenk des Ehemanns nach der Hochzeitsnacht), einer Perlenkette, erwürgt. Vom Ehemann fehlt jede Spur, es finden sich jedoch Blutspuren von ihm in der Hotelküche.
      Hauptkommissar Holopainen ist ein echter Spürhund, aber dieser Fall gibt ihm schwer was zu Beissen.
      Warum scheint die Brautjungfer, die der Braut bei den Hochzeitsvorbereitungen geholfen hat, sich an nichts mehr davon erinnern zu können? Und warum kommt ihm die Trauer des Brautvaters nur gespielt vor? Was hat die technische Universität von Tampere mit dem Fall zu tun? Und warum hatte die Braut eine Eintrittskarte des Nationalparks von Linnansaan in ihrer Hand?
      Holopainen begibt sich auf die Jagd, eine Jagd, die ihm unglaublich verschachtelte und grausige Familiengeheimnisse eröffnet, und ihn schliesslich bis zum Dom in Helsinki führt…

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    2. „Holopainens wahrscheinlich spannendster Fall beleuchtet sehr realistisch die Abgründe der finnischen Mittelstandsgesellschaft.“ (Helsingin Sanomat)

      „Bis zum schauerlichen Show-Down ein Hochgenuss – man will, wie der ruppige Held Holopainen mit den Zähnen knirschen und Kaffee trinken. Die Auflösung ist so überraschend ungeheuerlich, daß man sich kaum mehr traut, jemals wieder eine Kirche, geschweigen denn, einen Dom zu betreten.“ (WAKKA News)

      „Man muss den Hut, vielmehr die Mütze ziehen vor der Erzählkunst Roope Akselis. Die Darstellung seines unwirschen Kommissars Holopainen, der mit seinen eigenen Seelenabgründen zu kämpfen hat, während er in die Abgründe einer, ach so normalen finnischen Familie steigen muss, ist virtuos. Ein Meisterwerk unter den nordischen Kriminalromanen.“
      (Hufvudstadsbladet)

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    3. 🙂 Feini!
      (Vielleicht liegt es daran, daß ich vor kurzem „Mensch ohne Hund“ gelesen habe…)
      Jedenfalls habe ich bei den Recherchen in kürzester Zeit eine ganze Menge über Finnland gelernt. Die Brennesselmilch hätte ich noch gerne irgendwo untergebracht, aber die passte einfach nicht rein….
      Danke für diese Idee. Es macht wirklich Spaß, sich etwas aus den Fingern zu saugen.
      😡

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    1. Eine nahestehende Freundin des beschriebenen Helden lässt keinen Zweifel an der Identität des Betroffenen. Obwohl sie ihn gut gekannt haben muss, was auf eine stetige Präsenz im Umfeld des Lobenswerten hindeutet, kommt sie selbst in dem Werk nicht vor.
      Wer wissen möchte, mit welchen Selbstzweifeln, mit welchen Enttäuschungen ein Mann fertig werden muss, der weithin als „Visionär“ anerkannt wird, kommt hier auf seine Kosten.
      Die Aufgabe herauszufinden, wer sich hinter dem Pseudonym Martha Giller verbirgt, bleibt allerdings dem Leser überlassen.

      FAZ:
      Es konnte nicht ausbleiben. Doch so rasch nach der Beisetzung gab es nicht einmal eine Biografie von Michael Jackson. Das Umschlagbild ist ganz bewusst auf Täuschung ausgelegt. Rote Krawatten hat der Beschriebene nie getragen, wahrscheinlich sogar keine einzige Krawatte im Leben. Er war eher bekannt durch seine Vorliebe für schwarze Rollkragenpullover. Es darf vermutet werden, dass die inneren Dialoge auf reiner Spekulation beruhen.

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  3. Die spanische Kuh Guillaume Palmer ist das Pseudonym eines sattsam bekannten Kölner Dampfplauderers und Bestsellerautors. „Ich wollte einmal was ganz anderes versuchen, nachdem ich schon auf dem Mond war, wo man mich kennt wie einen bunten Hund. Das Buch ‚Die spanische Kuh‘ enthält so gut wie nichts, vor allem keine Kuh“, lächelt der Autor gewinnend. „Ein weiser Mann hat einmal ein weißes Bild gemalt mit dem Titel ‚Kuh auf der Wiese.‘ Fragte ein Betrachter: ‚Ich sehe keine Gras.‘ Sagt der Weise: ‚Das hat die Kuh gefressen.‘ Sagt der Betrachter: ‚Wo ist denn die Kuh?“ Sagt der Weise geduldig: ‚Sie ist weggegangen. War doch kein Gras mehr da.‘ Ganz schön klug, nicht? Ich bin übrigens der Frank, Sie können Schätzing zu mir sagen.“ Er blättert sein jüngstes Werk auf. Lauter leere Seiten? „Nein, hier auf Seite 112 verdichtet sich die Leere. Zieht sich quasi zusammen, saugt die winzigen Schmutzpartikel aus dem scheinbar weißen Papier auf und manifestiert Buchstaben. Ganze Wörter erscheinen. Da beschreibe ich, wie ich mir eine Dauerwelle machen lasse. Das Abenteuer Dauerwelle, darum geht es doch.“ Schätzing fährt sich durch die prachtvollen Locken. Schätzing schüttelt den Kopf und wirft seine dauergewellte Mähne gekonnt über die Schulter. „Sehen Sie? Das muss Ihnen als Frau doch durch und durch gehen. Natürlich ist mein Buch vor allem für Leserinnen interessant, und wenn sie dann bis zur Seite 112 durchblättern, erst dann den Originalbericht von meiner Dauerwelle lesen, dann kommt ihnen das Gesamtkunstwerk natürlich spanisch vor. Spanische Kühe halt, he he!“

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    1. Klappentext:

      Eine Kindheit, versengend und süß wie Brennesselmilch, erlebt Antonia auf dem Hof ihres Großvaters. Ihre Eltern, eine Schauspielerin und ein Hamburger Kaffeehändler, sind auf der ganzen Welt unterwegs und verpassen sich immer wieder um wenige Stunden oder Tage.
      Antonia vergisst schließlich ihre Mutter, vergisst sogar den geliebten Vater und vergisst ihren Namen. „Meechen“ nennt der Großvater sie und die geister im Hollerbusch lehren sie zu leben und zu heilen.
      Brennesselmilch zieht den Leser mitten hinein in die Kindheitserinnerungen einer modernen Schamanin.

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    2. amazon Bewertung: 12 von 15 Kunden fanden folgende Bewertung hilfreich:
      *****

      Dieses Buch empfiehlt sich für Herbsttage bei Kerzenlicht.
      In einfühlsamer, fast poetischer Erzählart entführt die Autorin uns in die Welt von „Meechen“, deren Kindheitserinnerungen uns noch lange begleiten werden, nachdem wir die letzte Seite dieses wundervollen Romanes verschlungen haben. Unbedingt empfehlenswert!
      Doch lesen Sie es bitte selbst, bevor Sie es Ihrer besten Freundin schenken.

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    3. Zwischendurch tut Ablenkung gut! Also bloß keine falsche Bescheidenheit.
      Ich liebe Ihre wundervolle Idee! Und keine häusliche Pflicht der Welt könnte mich vom Mitmachen abhalten. Leider habe ich kein Grafikprogramm, mit dem ich umgehen könnte. Deshalb harre ich der Bücher, die da kommen mögen. :-))

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    4. Wow! Ja, stimmt! Hatte ich ganz vergessen! :-))
      Falls Sie den Titel noch ändern möchten, verfasse ich in der
      Zwischenzeit schon mal den Klappentext.
      Es ist mir ein Vergnügen! :-))

      DER KLAPPENTEXT:

      Die in Köln lebende, ehemalige Putzfrau, Käthe Schmitz, verläßt nach ihrem Erweckungserlebnis in der Schwitzhütte eines Schamanen ihren Mann und nennt sich fortan AURORA. Als Heilerin, Medium und spirituelle Ratgeberin bezieht sie ein Zimmer in der „Pension Habenichts“, einem Bed & Breakfast.
      Die Inhaberin dieser Pension ist von ihrem Neuzugang derart begeistert, daß sie ihr über diverse Kontakte Fernsehauftritte besorgt.
      Bald ist der Name „Frau Aurora“ in aller Munde, nur Willi, den Gatten in Spe, begeistert diese Entwicklung nicht. Er sinnt auf Rache und für AURORA beginnt eine wilde Achterbahnfahrt.
      Das Buch ist ein atemberaubender, witziger Streifzug durch esoterische Gefilde und nimmt ganz nebenbei das Geschäft mit der Spiritualität auf`s Korn.

      Freuen Sie sich auf bewußtseinserweiternde Themen wie das Penis- und Vaginalesen, das Basteln von Wünschelruten oder die aufregende Welt der Kräuter!

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    5. …also ein Bekannter hat nach Lektüre des Buches umgeschult zum Heilpraktiker und verdient jetzt mit der in Kapitel 7 beschriebenen Methode „Brustvergrößerung durch Handauflegen“ ein Heidengeld!

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    1. Im Bett südlich der Gedanken von Hanno P. Glimmerschiefer

      Paul ist ein gefragter Malermeister in seiner Heimatstadt Paderborn. Er siedelt nach Berlin um und gründet ein Designbüro mit 25 Angestellten. Eines Tages begegnet ihm im Aufzug die schöne Italienerin Maria. Sie trägt eine gewaltige Mappe unterm Arm, will zu ihm, sucht im gefeierten Paul ihren Meister. Paul trifft eine Fahrstuhlentscheidung und stellt sie ein, ohne einen Blick in Ihre Mappe zu werfen. Fatal. Maria kann ausschließlich Strichmännchen. Ihre Entwürfe verstören die ganze Mannschaft oder liegt es an Marias überwältigenden Kurven? Paul verzweifelt, zumal Maria alle seine Liebesbezeugungen verschmäht. Auch nachdem er Maria die künstlerische Leitung überträgt, gestattet sie ihm nicht mehr als einen Klapps auf den traumhaft schönen Po, den die Angestellten hinter der Hand „Pfirsischarsch“ nennen. Erst als Paul sie mit dem Pizzaboten auf der Damentoilette erwischt, feuert er Maria. Nach einer kurzen depressiven Phase, in der er Pizza meidet wie der Teufel das Weihwasser, erlebt Paul einen gewaltigen Kreativitätsschub. Er entwirft eine Bettwäsche der wildesten Träume mit Maria, die ihn mit einem Schlag zum ersten Bettwäschendesigner des Landes, sogar der ganzen Welt macht, außer bei den Leuten, die auf Matten schlafen. Verstörende Sexphantasien eines Mannes, der noch auf dem viel zu frühen Sterbebett flüstert: „Die Pizza hat gefehlt.“

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    1. Henriette von Ow Das Geheimnis des Abdeckers

      ISBN: ikjrf4483983
      EAN: 304958754
      Libri: 3479876
      Eugene Faust Verlag GmbH

      Mai 2011 – gebunden – 289 Seiten

      Die zweiundvierzigjährige Gregoria lebt in dem kleinen Dorf Muffpofk am Rande der maiserbadschinsischen Republik Makosubursk. Als siebtes Kind einer armen Bauernfamilie wird sie bereits mit elf Jahren
      von der Schule genommen, um in der Muffpuffkschen Munitionsfabrik „Muffpuffkotzje Desastre“ als Schwarzpulversortierin in feste Anstellung zu gehen. Dort wird sie von dem dreißig Jahre älteren,
      frustrierten, von allen „Der Abdecker“ genannten Vorarbeiter Piesel Alkkrossmaulowitsch erniedrigend über Jahre schickaniert. Die stille Gregoria schweigt und leidet – bis es eines Tages aus der Hauptstadt
      Krosskakalonia die hübsche zwanzigjährige Arzthelfirin Irinia Mäkapowona nach Muffpofk verschlägt. Die beiden unterschiedlichen Frauen überwinden Alters- und kulturelle Grenzen, verlieben sich
      ineinander und schmieden einen teuflischen Plan. Raffiniert, brilliant inszeniert endet Pavel Alkkrossmaulowitsch in Einzelteile zerlegt in einer Dose Hundefutter und wird schließlich von seinen Bluthunden
      verzehrt.

      Bestimmend für eine erneuerte, emanzipatorische Politik ist kaum eine erdachte Geschichte als vielmehr ihre Relation zum großen homophoben Paradigma unserer Gegenwart. Mit „Das Geheimnis des
      Abdeckers“ greift die promovierte Politologin Henriette von Ow zementierte gesellschaftliche Strukturen in ihrer gewohnten ironischen Bissigkeit an und fordert radikal auf tradierte Rollenbilder kritisch zu
      reflektieren und verändern .

      Mit „Das Geheimnis des Abdeckers“ erschafft Henriette von Ow einen atemberaubenden Roman über das Be- und Gefangensein in alten Strukturen. Prädikat: Lesenswert!

      © Nathan Falkenberg Die Zeit
      Quelle: http://www.zeit.de/kultur/literatur/henriette-von-ow.html

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    2. Wunderbar! Ein mitreißender Roman! Mit der Radikalität ihrer Authentizität und der Scharfzüngigkeit ihrer Schreibe schafft Henriette von Ow einen literarischen Höhepunkt am Himmel der Frauenliteratur.
      Ein unbedingtes Lesemuss für jede Frau.

      Tod dem Abdecker! Frauen aller Länder vereinigt Euch und werft die imperalistischen, kapitalisitischen und sexistischen Schweinekerle den Bluthunden zum Fraße vor! AlisSchweizer, Emma

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    3. also ich war voll entäuschd von dem Buch. Halt keine Bilder und keine Seksenen. Also Seksenen hätte ich gut gefunden. Hatte ich auch mit gerächned, sohnst häte ich mir das Buch nicht gekaufd. Und ist auch vol viel Tekst. Also zum Lesen. Weil keine Bilder drinsin habe ichs überflohgn. Schade und ich dachte, der Abdecker würde es den beiden Lesben so richtig.. na ist egal, war nicht. Kann man nicht empfähln. Raine Geltverschwenndung!

      Mark Müller, Köln, 37, alleinstehend und auf der Suche nach einer netten, vollbusigen, blonden Frau (maksimal 20!), die nicht verklehmt isst und gerne kocht und keine Kinder hat und aber Geld hat, weil ich habe keins. Ausländerinnen, die kein deutsch sprechen: angenehm!

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    4. Auf dem Landsitz North Cothelstone Hall von Lord und Lady Hesketh-Fortescue befinden sich außer dem jüngsten Sohn Meredith auch die Cousinen Priscilla und Gwyneth Molesworth aus den benachbarten Ortschaften Nether Addlethorpe und Middle Fritham, ferner ein Onkel von Lady Hesketh-Fortescue….

      …vorgelesen von der phantastischen Evelyn Hamann… ich lach mich schlapp – Danke für dieses herrliche Anti-Herbst-Depressivum : D

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    1. 4 von 5 Sterne Nachdem ich das letzte Buch „Engel im Zug“ von Hildegard Küster verschlungen habe, war ich natürlich sehr gespannt auf ihr neuestes Engelbuch. Der Untertitel hat mich allerdings etwas verstört, denn ich lebe ja mitten in Hamburg, und gerade dort ist der Engelschutz doch so wichtig.

      Hildegard Küster, geboren und aufgewachsen in Flensburg nahe der dänischen Grenze, kann seit frühester Kindheit mit Engeln in Kontakt treten. Sie ist verwitwet und kinderlos und wird von vielen Menschen aus dem In- und Ausland aufgesucht, die Kontakt zu ihrem Schutzengel aufnehmen möchten (www.kuester-engelfluesterin.com)
      Seit ein paar Jahren schreibt sie Romane, in denen sie ihre Leser auf unterhaltsame Art und Weise an ihren zahlreichen Begegnungen teilhaben lässt.

      Die Geschichte
      Dieses Buch enthält die Geschichte von Lauralie. Sie wird schon als Kleinkind für hochintelligent gehalten, weshalb sie die Grundschule im Stadtteil City Nord im Schnelldurchlauf absolviert. Eines Tages verrät Lauralie ihrer Lehrerin Frau Brink, dass sie lediglich auf einen Engel hört, der mit ihr im Traum den Stoff vertieft. Dieses „Engel-Outing“ führt dazu, dass sich Lauralie im Sprechzimmer des Schulpsychologen Gerald Hamelmann wiederfindet. Nach einer nur kurzen Unterredung entlässt er sie mit dem Satz „Engel wohnen nicht in der City“. In diesem Buch erfahren wir, wie Lauralie mithilfe eines zweiten Engels den Schulpsychologen von seinem Unglauben kuriert. Ich will nicht zu viel verraten, aber dieser Engel hat ganz schön Humor.

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    1. Vom Milliardär zum Tellerwäscher

      Die ergreifende Geschichte eines mexikanischen Milliardärs, der auswanderte, um im Silikon-Tal eine Klinik für Schönheitschirurgie zu eröffnen. Die authentische Geschichte erzählt, wie er sich mit Hilfe von Anwälten amerikanischer Filmschauspielerinnen bis zum Tellerwäscher hinuntergearbeitet hat. Ein beispielloser Weg des Misserfolgs, wie er nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten möglich ist.

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    1. In Würde altern, das sagt sich leicht.
      Wer hat nicht insgeheim mal die Augen verdreht, wenn er alte Menschen über ihre „Zipperlein“ hat reden hören.
      Doch irgendwann trifft es jeden von uns, und die die es erleben, wissen, daß es wahrlich Mut und jede Menge Humor bedarf, um dieses „In Würde altern“ auch nur im Ansatz zu realisieren.
      Dieses Buch ist keiner der üblichen Ratgeber, sondern ein Aufruf, trotz des alternden Körpers geistig und auch seelisch aktiv zu bleiben.
      Dabei soll vor allem der Humor nicht zu kurz kommen, denn auch wenn es eine Art „Galgenhumor“ ist (denn ändern kann man nichts an der Tatsache des Alterns ), aber eine lebendige, neugierige, und lachende Seele kann auch in diesem Lebensabschnitt noch viel „erleben“, und ein sinnvolles und lustvolles Leben führen.

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    2. “ Nach dieser Lektüre bekommt man Lust auf graue Haare und sieht seine älteren Mitmenschen mit ganz neuen Augen!“ (Brigitte)

      “ Ein erfrischendes Werk, welches in den Ärzte-Wartezimmern ausgelegt werden sollte – damit es auch die Jüngeren lesen!“ (Pforzheimer Zeitung)

      “ Jetzt versteh ich meine Oma besser!“ (Eine BRAVO-Leserin, Name der Red. bekannt)

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    3. Eine Kundin Ich bin durch die Zeitschrift Brigitte auf dieses wunderbare und ermutigende Buch aufmerksam geworden. Inzwischen bin ich stolzes Mitglied vom „Radikalen Strickzirkel“ und ernte meine Zwiebeln auf unserer Verkehrsinsel, die ich mit meiner Nachbarin und ihrer Tochter bewirtschafte.

      Beide Daumen hoch! : )

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    1. die gurkenbegradigung untertitel: oder wie die eu bürgernah wird.
      autor: hans-joachim felmeray

      hans-joachim felmeray versucht uns, das unmögliche zu erklären – er bewohnt als sehr kundiger insider das letzte unregulierte zimmerchen in brüssel. denken sie mit ihm darüber nach, ob wir nicht doch schlimmere probleme als genormte gurkenkrümmungen haben.
      ein muss für den politikinteressierten, absolut lesbar und durchaus nicht immer nur lustig.

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    2. ein großartiges Buch! Genauso ein Lesevergnügen wie Felmerays: Da haben wir den Salat. In letzterem Buch untersucht Felmeray den Verdacht, dass der Ähäc-Erreger in Laboratorien des Innenministeriums gezüchtet und verteilt wurde, um sich lästiger Bio-Bauern gezielt und effizient zu entledigen. Als Beilage gibt es eine Kinnbinde. Sehr gut, weil Ihnen beim Lesen sicherlich öfters der Mund vor Staunen aufklappen wird..

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    1. Pustekuchen ist der schrecklichste Horror-Roman, den ich in den letzten Jahren gelesen habe.

      Wie wir alle wissen, sind Triploide Pflanzen apomiktisch. Sie produzieren ohne vorherige Befruchtung Samen, aus denen genetisch identische Kopien (Klone) der Mutterpflanzen entstehen. Da bei ihnen keine Durchmischung der Gene stattfindet, können sich Mutationen, die sich z.B. in Länge und Form der Hochblätter oder Musterung der Blütenstandsstiele äußern, rasch durchsetzen und geographisch weit verbreiten. Da die triploiden Pflanzen von der sexuellen Fortpflanzung abgekoppelt sind, ihre Gene also nicht mit anderen Pflanzen austauschen, können alle ihre Mutationsformen nach dem biologischen und populationsgenetischen Artkonzept als eigenständige Arten verstanden werden.

      Diese Eigenschaft haben sich skrupellose Genforscher zunutze gemacht und jeder Diaspore einer Pusteblume die Eigenschaft eingepflanzt, bei Landung auf einem Kuchen, dessen Kaloriengehalt zu verzehnfachen.

      Alles geht gut, bis eines Tages wieder das jährliche Picknick der Bäckerinnung stattfindet und die kleine Patrice-Benedicte tief Luft holt …

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    2. Ach du liebe meine Güte, um ein Haar hätte ich mich also um meinen Schlaf gebracht, denn dieses Buch liegt auf meinem Nachttisch ganz oben, weil das harmlose Cover farblich so gut zu meiner aktuellen Bettwäsche passt. Entweder der Grafiker hat keine Ahnung, was sich hinter dem Titel verbirgt oder er ist eine ganz fiese Socke.

      Vielen Dank für diese Warnung!

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    3. Nun, dann oute ich micht jetzt: denn ich kann nicht lesen. (Bücher liegen hier nur zwecks Irreführung und Täuschung rum. ) Nach der Pustekuchen-Rezension kann ich nur sagen: glücklicherweise!

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    1. Es ist angerichtet, My Lady! „Mein Schon, lasch misch Dir etwasch ausch unscherer Familiengeschischte erschälen“
      So beginnt der erste Satz des vergnüglichen Romans über die Dynastie des steinreichen, aber auch etwas ungeschickten Herzog Schwedigo von Weinitz. Für alle Fans und Lästerer des unerschöpflichen Themas „Blaues Blut“ mit all seinen Wirrungen, Schrullen, Verrückheiten, aber auch Dramen, Pomp und Reichhaltigkeiten hat Joseph Quandt ein sehr kurzweiliges und doch gut recherchiertes Werk geschaffen, das die Aristokratie auf charmante und nonchalante Art auf die Schippe nimmt, und dabei doch nie ins Vulgäre abrutscht. Was Sie schon immer über das Leben eines waschechten Herzogs wissen wollten (und sonst nirgends lesen konnten), hier finden Sie es!

      „Der subtile Witz dieses genial ironischen Werkes stammt aus der gewohnt spitzen Feder des besten Kenners der „oberen“ Kreise, Joseph Quandt, der von sich reden machte, als er sich für 1 Jahr undercover als Butler bei einer adeligen Familie einschleuste. Das Ergebniss dieser aussergewöhnlichen Erfahrungen präsentiert er uns nun in diesem von Situationskomik strotzenden Werk, dessen Zynismus kaum noch zu überbieten ist. “ (Der frankische Landbote)

      “ Tolle Beschreibungen von dem, was die da so essen, und soooo tolle Kleider. Aber ein bißchen komisch fand ich manche Bemerkungen schon, die hab ich nicht verstanden“ (Eine Frau-Im-Spiegel-Leserin, Name der Red. bekannt)

      “ Zum Brüllen komisch, aber so gut verpackt, daß die meisten Deppen das gar nicht verstehen! Haha!!!“ (Das Käseblatt)

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    2. Mich nervt das überhaupt nicht. Will mich da aber auch nicht vordrängen. Ob mir dann was einfällt, weiß ich ja nicht, kommt immer ganz spontan.
      Aber aus meiner Sicht – nur zu! Mir macht das jedenfalls viel Spaß!
      🙂

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    1. Von der Sekretärin zur Aussteigerin:
      Sandra ist 40, und arbeitet seit 12 Jahren als Sekretärin in einer Steuerkanzlei. Im Großen und Ganzen glaubt Sie, mit ihrem Leben zufrieden zu sein, fühlt sich aber manchmal etwas einsam. Die Meisten ihrer Abende verbringt sie vor dem Fernseher, während sie einen Pullover nach dem anderen strickt, oder bestellt sich Schuhe und Kleider im Internet. Eines Abends gerät sie beim Zappen zufällig in eine Reportage über einen Aussteiger, der 300 Tage allein auf einer Insel verbracht hat, und ohne weitere Hilfsmittel ausser dem, was er dort vorfindet, versucht, zu überleben. Dieser Film verändert ihr Leben. Plötzlich erkennt sie in sich eine Sehnsucht, die sie zuvor niemals wahrnehmen wollte. Sie belegt an einem Wochenende einen Survival-Kurs, und lernt fasziniert die Grundlagen eines einfachen Lebens kennen. Feuermachen, sich in der Wildniss zurechtfinden, Nahrung sammeln, schlechtem Wetter zu trotzen, und wirklich alleine mit sich und der Natur zu sein. Schliesslich kündigt sie ihren, wie sie nun erkennt, todlangweiligen Job, verkauft alle ihre Pullover, Schuhe und Designerklamotten und kauft sich einen Rucksack, eine Campingausrüstung, und wetterfeste Kleidung, und macht sich zu Fuß auf eine lange Wanderschaft quer durch Europa. Und erkennt, daß sie genau das schon immer tun wollte. Niemand aus ihrer Familie und ihrem Bekanntenkreis versteht sie, als sie sich auf ihre Reise vorbereitet, und erst unterwegs begreift sie, daß sie das erste Mal in ihrem Leben nur auf sich selbst hört. Und als sie dann auf einem einsamen Weg durch das Massiv Central den Aussteiger Dieter trifft, weiss sie, daß sie nie mehr in ihr altes Leben zurückkehren wird…

      „Ein wunderbar gezeichneter Selbstbefreiungsweg, und eine Ode an die Kraft, die in uns Frauen schlummert, und die die patriarchalische Welt zurecht fürchtet“ (Das Frauen-Netzwerk)

      „Von der Büro-Tussi zur Wanderratte! Wieder eines dieser lächerlichen, schwülstigen Werke dieser selbsternannten, hochnäsigen Doppelnamen-Emanzen, die am Küchentisch von einem besseren Leben träumen, aber die Krise bei stinkenden Socken kriegen.“ (Die Auto-Fussball-Holzfäller-Zeitung)

      “ Eine Offenbarung für all jene, schlafenden und ausgenutzten Existenzen, die nur eines kleinen Schubses bedürfen, um an die, in ihnen verborgene Kraftquelle zu gelangen, um dann Erstaunliches zu tun. Es ist nicht wichtig, was einem die Anderen zutrauen, man muss es sich selbst zutrauen. Dieses Buch ist nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer eine große Bereicherung!“ ( Aus einer psychologischen Fachzeitschrift)

      Gute Nacht, liebe Eugene!
      🙂

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    2. Unglaublich wie du die Texte raushaust. In deinem gegenwärtigen Arbeitsgebiet bist du offensichtlich genau die Richtige, denn man merkt, dass dir das Spaß macht. Meinst du, ich sollte noch einen Science Fiktion Roman verlegen?

      btw

      Der Dieter hat vor seinem Ausstieg bestimmt dieses Seminar besucht.

      Die Auto-Fussball-Holzfäller-Zeitung hatte übrigens denselben Gedanken wie ich, hihi!

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    3. BRÜLL! Sollen wir ihn Dieter nennen! Uaaaaah! Ja das ist bestimmt einer von denen. Der Blonde wahrscheinlich! Und dazu ein Doppelnamen-Therapeut, wo Du immer so Zeug ausgräbst – Herrlich!

      Ja, es macht einfach Spaß, wobei ich im Kino gar nicht so viel selbst erfinde, sondern eher zusammenstelle. Aber auch dabei scheint einiges hängenzubleiben.

      Jetzt muss ich erst mal mein Kokoscremiges Kürbissüppchen mit Dinkelcroutons in Ghee ausgebacken mümmeln und dann mit dem Hund raus, noch ein paar Steinis jagen, dann guck ich mir mal den Science-Fiction an. (Wo hast Du denn DIESES Dick-Fotos von mir rausgezogen??? Da sehe ich ja aus wie ein Frosch!!!!)
      🙂 und 😡

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    4. Nun zum Buch… Es ist ein eiskalter, stürmischer Tag des 17. Monats. Einer wie er typisch ist für unwirtliche Planeten wie Pegalon 7. Die 4 Monde sind hinter einem gelblich-grauen Schleier verborgen und der lautlose Wind wirbelt den violetten Staub zu wabernden Ungeheuern auf. Commander Momo blickt durch die halbblinden, zerschmirgelten Luken der Basisstation und schliesst zähneknirschend die letzten Clips ihres Athmossphären-Ausgleichs-Anzugs, dessen ungemütliche, aber auch sicherheitsspendende Enge sie für eine galaktische Weile nicht verlassen wird. Es ist Krieg! Die Energiesauger von Klimakterion, eine gierige Rasse, die sich mittels eines multiuniversellen Portals auf ihren bis auf die Hauer bewaffneten Generationenschiffen von System zu System fressen, haben den geheimen Stützpunkt entdeckt, und die Zerstörung steht kurz bevor. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Die halbwahnsinnige Wissenschaftlerin Imogen Bressel hat den Schlüssel zur möglichen Energieabsaugungsabwehr entdeckt. Die darausentwickelte Geheimwaffe muss mit den pfeilspitzen Jagd-Fähren des in einem Dimensionsloch versteckten supraschnellen Lichtkreuzers „Entenpreis“ ins Herz des Feindes gebracht werden. Commander Momo und ihre eingespielte, waghalsige Besatzung stehen vor ihrer grössten Herausforderung…!

      „Simon.T. Andrews hat hier einen weiblichen Perry Rhodan geschaffen, eine Heldin, die sich sowohl wissenschaftlich, als auch intuitiv durch ein fiktives Universum bewegt, welches durch ein feines, wie auch fundiertes erzähltechnisches Talent zu grandiosem Leben erwacht. Man giert nach der Lektüre nach weiteren Abenteuern.“ (WARP- Das Sciene-Fiktion- Blatt)

      „Cooler Stoff! Mehr davon!“ (Die Sternenfans Worpswede)

      „Wer glaubt, die Ideen für einen guten Science-Fiktion-Stoff seien ausgeschöpft, wird hier eines Besseren belehrt.“ (Die Zeit)

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    5. *Verneigt sich* Am meisten Spaß macht es mir doch, Dir damit Spaß zu machen!
      Und bei Science-Fiktion muss ich nicht mal recherchieren, habe den Kopf voll von dem Quark…;-)

      (Ich versuche gerade, rüberzurufen, ist aber immer besetzt…)

      :-xxx

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    1. kai-uwe ist auf dem weg nach oben, nach ganz oben. nichts und niemand wird ihn aufhalten, er geht über wortwörtlich über leichen. sandra, seine sandkastenfreundin, will dem bösen spiel nicht länger zusehen, und so beginnt sie – die einzige, der er bedingungslos vertraut – seine machenschaften zu dokumentieren und ihm auf ganz unerwartete und originelle weise das wasser abzugraben. ein sehr vergnüglicher roman für alle frauen, die mit dem typus schaumschläger auch schon so ihre probleme hatten.

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    1. Alsdann: Nora ist Mitte 30, farbenblind und hat einen sehr aussergewöhnlichen Job: Sie coacht Auftragskiller. In perfekter Tarnung reist Sie durch die Großstädte Europas, um für kriminelle private, aber auch staatliche Organisationen zu allem entschlossene, oft verzweifelte Menschen in die Kunst des hinterhältigen Tötens einzuweisen. Einst als Mitglied einer Sondertruppe im Irak traumatisiert, findet sie, ladylike getarnt, in ihrem Tun eine seltsame Befriedigung, das Töten in einer, dem Krieg völlig unähnlichen, sozusagen unplakativen Weise zu vollziehen. Erst als ein Auftrag ansteht, die Mutter von 3 Kindern um die Ecke zu bringen, erwacht sie aus ihrer Trance, und wird in ihrem bodenlosen Absturz und ihrem Entsetzen über ihre Taten von der Frau und den Kindern aufgefangen. Durch eine atemberaubende, gegenseitige Rettung und dem Eingeständniss einer tiefen Liebe entsteht eine ungewöhnliche Familie, die schliesslich eine überraschene Lösung findet, um den Klauen der zahlreichen Auftraggeber ein für alle mal zu entkommen.

      „Paul Villager hat einen Kunstgriff angewendet, indem er eindrucksvoll die Grauen des Krieges auf eine menschliche Psyche dokumentiert, hierfür aber eine Weibliche wählt. Die tiefe Verletzung und die Heilung durch Liebe sind in keinem Moment kitschig zu lesen, vielmehr fesseln die Worte durch ein tiefes, subtiles, aber auch sehr warmherziges Verständniss der menschlichen, insbesondere der weiblichen Psyche.“ (Das Blatt)

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    1. »Ein Sprung aus dem vierzigsten Stockwerk ist nicht tödlich,« behauptet der Protagonist in Hajo Schöllers Biografie eines Bankers Bisher ging doch alles gut!, »nur der Aufprall.« – und tritt zum Beweis zu einem spektakulären Selbstversuch am Deutsche-Bank-Hochhaus in Frankfurt an. Ob ihm dieser gelingt, sei dem geneigten Leser an dieser Stelle nicht verraten. Dass im freien Fall ein Euro-Rettungsschirm, der einem hinterhergeworfen wird, vermutlich weniger nützlich ist als ein Euro-Rettungsnetz vielleicht wäre, erläutert Schöller in launigen Extempore. Oder: Was ist ein Banker, der von einem Hochhaus springt? – Antwort: ein guter Anfang.
      (In Vorbereitung: Hajo Schöllers Biografie eines Politikers Ja leck mi’n Arsch, jetzt lacht er! Demnächst in diesem Verlag.)

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    1. Ich klatsche auch Beifall! Sowohl für die Cover als auch für die genialen Texte. Ich würde ja gerne noch mehr beitragen, aber wenn ich momosevens oder andere Texte lese, merke ich, dass meine Sprache zwar auch Deutsch ist – aber ich habe aus Kostengründen nur eine Lizenz für die „Light-Version erworben. 😦

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    1. Fokus auf den Augenblick – Ein Wegbegleiter durch die Ausweglosigkeit –

      Die bekannte Nah- und Fernsehpsychologin Klara Wision hat die bahnbrechenden Erkenntnisse ihrer neusten Studie in so verständliche Alltagstipps transformiert, dass sie im Grunde bei Problemen aller Art anwendbar sind.
      Leser, die einfach nicht weiter wissen, erfahren, dass sie sich auch nicht genieren müssen, schon vorher anzuhalten, in sich zu ruhen und sich damit zu trösten, dass sie nicht alleine sind. Jedenfalls hat Frau Wison eindeutige Beweise gesammelt, dass es noch Millionen Menschen alleine in Deutschland gibt, die einsam sind und auch nicht wissen, wie es weiter gehen soll. Dieses warme und herzliche, gemeinschaftliche Gefühl gibt Kraft und schärft den Blick auf das Wesentliche.

      Ein Geheimnis lautet: Genieße den Augenblick, auch wenn er noch so mies ist, denn die Vergangenheit kann man sowieso nicht ändern und was in der Zukunft passiert, wissen auch nur wenige, mit denen sich zu identifizieren auch nicht lohnt.

      Wenn es zu schrecklich ist, sollen wir notfalls den Augenblick mit geschlossenen Augen genießen!

      Seit ich dieses Buch gelesen habe, denke ich nicht mehr an früher, interessiert es mich überhaupt nicht mehr, was morgen ist, und es gelingt mir sogar, aus den 24 Stunden eines Tages den oder die Momente herauszufiltern, die mich glücklich gemacht haben, oder ich durch Ablenkung nicht an das Grauen gedacht habe – und wenn es nur für einen Augenblick war.

      Das Buch birgt ja auch noch ein zweites Geheimnis! Aber das darf ich nicht verraten – sonst kauft ja niemand mehr das Buch meiner Frau.

      (…aber soviel kann ich sagen, es hat etwas mit Brillen- und Tellerrändern zu tun ….)

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  4. Is sich sähr gutt! Das ist DIE Geschäftsidee! Zuerst das Cover, dann der Titel, dann ein Klappentext und/oder eine Rezension und dann erst das passende Buch dazu, den Ghostwriter könnte ein geistig verarmter Adliger geben… wie hiess der mit der Druckerpresse gleich nochmal? Irgendwas mit „K“…

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