44 Kommentare zu „6

    1. Hm, spirituelles Räuchern… Was es dazu noch zu sagen gäbe (nach 17 Minuten hab ich’s aufgegeben – weiß also nicht, ob es in dem Videobeitrag noch ein Thema ist?), all dieser schöne Informationsaustausch mit den geräucherten Pflänzchen führt auch direkt zu einer Feinstaubbelastung der Lunge. Räuchern – ob „spirituell“ oder sonst wie – würde ich nur zurückhaltend, im Freien oder mit genügend Lüftung.

      OK, das war wieder mal gar nicht lustig, sorry.

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    2. Ich denke, es verhält sich noch anders.
      Er wird sich notgedrungen ein zweites Standbein geschaffen haben, da altbackener Achtziger-Jahre-Rock nicht mehr so gut geht wie früher. So wie seinerzeit Thomas Anders. Ach nein, Christian Anders (es fährt ein Zug nach nirgendwo), der dann plötzlich als Osho oder so ähnlich wieder aufgetaucht ist, und wirre Bücher geschrieben hat. Ach nein, Osho war ja wieder ein anderer, der ehemalige Bagwahn. Moment ich muss googeln. Lanoo! So nennt er sich seither. Und mit Wolf Maahn verhält es sich ebenso. Um in der Eso-Szene glaubwürdiger zu wirken, wirkt er unter diesem anderen Namen. Man muss da auch Verständnis haben. Ein wenig Empathie zeigen. Mitgefühl. Mitleid.

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    3. Entschuldigung angenommen. Wir kriegen das wieder sauber hier. ich räuchere mit! Hoffentlich reicht der ganze Salbei und Beifuß-Kram. Notfalls Wacholder! Dann lieber weiter schlimme Achtziger-Mucke. Wie kommt das alles? Ob das die Wechseljahre bei den Männern sind, wenn die so in die Wirrnis des Eso-Quarks abrutschen?

      aua aua aua „Der NLP-Begeisterte und MLM-Strukturvertriebsexperte Wagandt bezeichnet sich selbst als „Kommunikationsexperte“, „technisch-emotionaler Visionär“ und „mind expanding architect“.“ und der andere gibt einer Nazi-Hochglanz-Zeitschrift Interviews heieieieij

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    4. Das dürfte reichen! Lassen Sie sich übrigens nicht von dem veränderten Namen irritieren, ich bins immer noch, Gaga Nielsen! Das ist nur mein Hexen-Name, wenn ich Räucherungen vornehme, das wirkt dann einfach noch besser!

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    5. Tja, manche Geschichten nehmen doch ungeahnte Wendungen Wie die Esos den Begriff Spiritualität besudeln, kann einer tom-ate schon zu denken geben… „Verschwörungstheoretiker“ und Schlimmeres. In der deutschen Schamanistenszene ist leider braunes Gedanken“gut“ weit verbreitet. Z.B. unter dem Begriff „Neue Heiden“ findet man allerhand interessante Infos – aber auch geistige Verwirrungen angeblich aufgeklärter Geister…

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    6. (Das ist mir wirklich peinlich!)

      Hab eben ein wenig rumgelesen. Die Sehnsucht nach einer Wieder-Verzauberung der Welt in der Eso-Szene kann ich ja gerade noch ein wenig nachvollziehen, aber die Verbindung zu den braunen Inhalten…

      Und damit nicht auch hier Verschwörungstheorien entstehen: Maahn und Wagandt sind natürlich nicht ein und dieselbe Person

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    7. Mir ist es auch peinlich.
      Jetzt erkenne ich natürlich auch, dass der zottelige Wagandt es nur darauf anlegt, mit Maahn verwechselt zu werden, als Verschleierungstaktik quasi. Gegen dieses fragwürdige Tun ist Achtziger-Jahre-Rock ein Kavaliersdelikt. Also noch mal Entschuldigung, Herr Maahn.

      Aber im Ernst: man muss bei jeglichen Bewegungen genauer hinschauen, es gibt nicht pauschal die geistig verwirrte Esoterikerszene und auf der anderen Seite die toll vernünftigen Pragmatiker. Wer sich mit spirituellen Themen befasst, hat nicht notwendigerweise ein paar Schrauben locker, aber die beiden da oben ursprünglich verlinkten halt offenbar schon. Ebensowenig gibt es eine über einen Kamm zu scherende Heidenszene. Innerhalb dieser naturreligiösen Bewegung ist eine starke Spaltung, aufgrund der Besudelung argloser spiritueller Inhalte, die sich spielerisch auf archaische Wurzeln beziehen (weit vor den Nazis wohlgemerkt) und sich explizit von dem faschistoiden Kontext abgrenzen. Dem gegenüber stehen dann die ewiggestrigen, volkstümelnden Anhänger der braunen Ära, die weiter auf der Welle der Verreinnahmung alter, einstmals ‚unschuldiger‘ Symbole reiten. Es gibt diverse Aktionen, Heiden gegen Nazis, Heidentum ist kein Faschismus , etc. Ich finde es legitim, sich im Sinne einer spirituellen Suche dafür zu interessieren, wie die archaischen Wurzeln im eigenen Herkunftsland aussehen. Sich mit Freya, Thor und Odin oder der Tradition der Rauhnächte zu beschäftigen, hat für viele eine vergleichbare Qualität, wie die Beschäftigung mit den Göttern der Yoruba-Tradition, des ferner beheimateten, naturreligiösen Orisha-Pantheons, als x-beliebiges Beispiel. Man muss den braunen Dreck auch einfach mal wegwedeln. Diese düstere Deppen-Ära hat soviel Ehre nicht verdient. Und man muss natürlich Position beziehen. Und nun das Wetter.

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