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seit 1500 Tagen

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Wer hätte gedacht, dass ich so lange dabeibleibe. Anfänglich hatte ich nur vor, immer mal wieder einen Auszug aus meiner exotischen Diplomarbeit zu veröffentlichen, denn ich wollte nicht, dass diese „Schweinearbeit“ (i.S.v. viel) nach der Fertigstellung einfach in einer Schublade verstaubt.

Was ich darüber hinaus hier eigentlich wollte, war mir lange nicht klar, denn Schreiben ist weder meine Stärke noch mein Hobby. Ich habe auch nie Tagebuch geführt.

Trotzdem bin ich immer noch da, denn die Bloggerei ist mir sehr ans Herz gewachsen. Und das liegt in erster Linie an Euch. Vielen Dank!

85 Kommentare zu „Online

  1. Glückwunsch zu 1500 Tagen in Kleinbloggersdorf! Als noch immer kandidierende Bürgermeisteranwärterin in unserem Dörflein darf ich Ihnen, verehrte Madame Öschenie, hier ein paar Blümchen überreichen:

    Bleiben Sie uns ja nur erhalten. All die schönen Momente, die Sie uns schon vermittelten, in so ziemlich allen Kategorien des menschlichen Miteinanders, was wären wir hier ohne sie und ohne Sie?
    Ärmer, viel, viel ärmer.

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  2. so…so…..;-) Schreiben ist nicht Ihre Stärke? Wahrscheinlich würden Sie sich auch noch als nicht sonderlich phantasievoll beschreiben? Sind alle Nordlichter solche Tiefstaplerinnen? tststs……(hier stelle Frau sich eine grinsende, kopfschüttelnde Ruhrpottlerin vor)

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    1. Also an Phantasie mangelt es mir weniger. Diese aber schriftlich in mir gefälliger Form niederzuschreiben liegt mir wirklich nicht sehr, bzw. dauert einfach, wegen dem Umschreiben und Korrigieren. Ich komme übrigens vom Bodensee, und das erklärt vielleicht meinen Komplex. 😉

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  3. Auch von mir: Die herzlichsten Glückwünsche.

    Allerdings weiss ich nicht mehr, seit wannen ich hier mitlese.
    Zu welchem Jubiläum gibts eigentlich die eiserne Tastatur?

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    1. Schöööön! Auch, wenn Du es mir vielleicht nicht glaubst, Liebe, aber vom Gesichtsausdruck her hast Du Dich nicht sehr verändert!!! Ich meine damit, was aus Deinem Inneren herausschaut, aber Du siehst auch tatsächlich noch sehr jung aus (finde ich)
      🙂

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    2. In dieser Zeit hat mich ein amerikanischer Stripper gefragt, ob er die mal sehen dürfte. Ich glaube, ihn hat v.a. die Selbstverständlichkeit, mit der ihm dieser Wunsch gewährt wurde, befremdet. 🙂

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    3. Der Goldene Schnitt, liebe Faust, offenbart sich in dem Freundinnenphoto! Man spürt förmlich die sich auftürmende Welle an Begehren, die sich kaum an Buchstaben auslaufen kann! Welch Schönheit mit allem Drum&Dran!

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    4. Quatsch, ‚der Zahn der Zeit‘ ist ein ebengleich tradierter Blödsinn wie der Eisenwert im Spinat: gelogen! Sowieso gilt ausschließlich dem Startklotz die höchste Konzentration und Entspannung. Kopfsprung – Sie wissen, was ich meine!

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  4. Herzlichen Glückwunsch, liebe Eugene Faust zu 1500 Tagen online. Das sind vier Jahre und ein paar gequetschte. Hab gerade eine Zeitreise hinter mir bis ganz hinten im Lager des Teppichhauses. Das sind auch fast fünf Jahre. Da habe ich gedacht, obwohl ich nicht viel Autobiographisches zu schreiben glaubte, so ist’s doch Autobiographie für mich, denn man trifft frühere Blogfreunde, die längst woanders sind, man erinnert sich an Ereignisse usw. So ist es bei Ihnen vermutlich nicht anders. Wenn Sie in einem Kommentar sagen, Sie hätten nie Tagebuch geschrieben, dann hat das Internet Sie herausgefordert, es doch zu tun, nur anders als in einem verschwiegenen Büchlein. Ich bin jedenfalls sehr froh.

    Herzlichst
    Ihr Trithemius

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    1. Herzlichen Dank, lieber Herr Trittenheim. In der Tat habe ich in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal etwas nachgeschaut, obwohl hier auch nicht gerade viel Biografisches zu finden ist.

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  5. Gratulieren? Eher danke sagen ist angebracht. Abgesehen vom Anfang mit der Diplomarbeit, die mich damals sehr interessiert hat, gibt es viele Beiträge, die nicht nur zum lesen sondern zum erinnern da waren.
    Ohne Wertung zitiere ich, was mir zuerst in den Sinn kommt:
    Die Geliebte des Mannes, die toleriert wird.
    Der Dreier mit der Geliebten.
    Die Plastillinfiguren des Alters.
    Das Gespräch zwischen Vater und dem ungeduldigen Sohn, der sich darüber ärgert, dass der Vater dieselbe Frage dreimal hintereinander stellt.
    Und von allen Portraits, eins schöner als das andere, das Foto mit dem Ehemann zusammen. Ein Bild, was die andere Seite des Lebens nicht erahnen lässt.
    Die kurzen Reisen, die gar keine Reisen waren.
    Und die Wiederkehr, die nach einigen Blogeinträgen alles vergessen ließ.
    Eines der traurigsten und eines der schönsten Leben, die man hier miterleben darf.
    Gratulieren? – nein.
    Danke!

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  6. Liebe Eugene, es ist zu Ihrem Jubiläum nun schon so viel Gutes auf Ihre Schwelle gelegt worden, dass ich mich frage, welche Gabe ich noch beitragen kann? Ah, jetzt hab‘ ich’s. Ich lege Ihnen eine winzigkleine smaragdgrüne Traumschlange dazu. Sie wird sich gerne sonnen auf den Steinplatten vor Ihrer Haustür. Unnötig zu sagen, dass sie Glück bringt : )

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    1. Wusste ich’s doch, dass Sie ein alter Hase sind! 🙂

      Kürzlich kam mir der Gedanke, ob wir wohl so lange bloggen werden, dass wir zunehmend real Dahingeschiedene in unseren Abos zu beklagen haben und diese Blogs dann zu Kondolenzbüchern werden. Möglicherweise hätte das für die Hinterbliebenen sogar etwas Tröstliches…

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    2. Ich glaube, solange bloggt kaum jemand, mein altes vanilleeisblog hier bei twoday hab ich glaub ich 2,3 jahre höchstens gehabt, das davor bei blog.de vielleicht auch ein, zwei jahre, dieses hier hab ich jetzt nichtmal ein jahr. ich kenne kaum blogs, die wirklich über jahre bestehen. irgendwann hat es sich bei den meisten ausgebloggt, oder es sind zu wenig leser oder so. aber vielleicht schaffen es ja doch ein paar solange und strafen mich lügen. ich glaube ja nicht, dass ich im studium noch übermäßig viel bloggen werde. 😉

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    1. Liebe Eugene Faust,
      beinahe hätte ich Ihr Jubiläum übersehen. Ich habe Sie zwar erst irgendwann zwischen Tag 1475 und Tag 1500 entdeckt, kann aber schon nach so kurzer Zeit sagen, dass es eine der schönsten Entdeckungen war. Menschen wie Sie machen die virtuelle Welt zu einer menschlichen, liebenswerten und ernsthaften Konkurrenz zur realen Welt. Bleiben Sie immer gesund und munter! Sie sind nicht zu ersetzen!
      Gruß Heinrich

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    2. Lieber Heinrich, Sie machen mich echt verlegen. Dass in diesem Sammelsurium das von Ihnen Angesprochene sichtbar wird, erstaunt mich schon sehr. Komisch, wie man auch sich in dieser Welt findet und in gewisser Weise bindet…

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