8 Kommentare zu „Wussten Sie eigentlich,

  1. Dass es sich bei Eltern, die ihre Kinder nicht zur Schule gehen lassen wollen, so gut wie immer um religiöse Fanatiker handelt, steht auf einem anderen Blatt. Klar, dass solche Spinner in einem Land wie den USA a priori einen Startvorteil genießen. Wogegen denen hier der Entzug der Erziehungsberechtigung droht, was ja zum Wohl der Kinder nur recht & billig wäre. Und die Urteilsbegründung des US-Gerichts [Link], diese Spinner würden in Deutschland „politisch verfolgt“, ist im Grund genommen eine Verhöhnung gegenüber allen tatsächlich Verfolgten auf dieser Welt.
    (was staatlich reguliertes Schulsystem angeht, kommts ja bestimmt nicht von ungefähr, dass die USA in der globalen Massenverblödung einen veritablen Spitzenrang einnehmen.)

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    1. @nömix
      Natürlich ist es zynisch solche „Flüchtlinge“ als politisch Verfolgte darzustellen. (Leider schaffen es auch gerade immer solche Geschichten in die Medien.) Aber – unabhängig von irgendwelchen Religionen – wird unsere leistungsorientierte und selektive Schulform, die Kinder in das bestehende System eingliedern will/soll, hinterfragt und ist nicht für alle Eltern akzeptabel. Mir geht es um die Freiheit auch für Entwürfe neben der pauschalen Massenbeschulung.

      @pathologe
      ersetzen Sie protestantisch! 🙂

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    2. Weder, noch, vielleicht, womöglich, wer weiß… Es ist mir noch nicht gelungen, zu diesem Thema einen Standpunkt zu gewinnen der im argumentativen Streitgespräch mühelos bestehen könnte. Dennoch bin ich der Meinung, dass es nicht richtig ist, Eltern per se zu zwingen, ihre Kinder von Anfang an einem so desolaten System zu überlassen, wie es unsere (BRD) öffentlichen Schulen meiner Meinung nach vorstellen. Brutalisierung und Abstumpfung der Kinder schon im frühen Grundschulalter (falls die Basis noch nicht in einer ungeeigneten Früherziehungsstätte gelegt wurde) kann nicht unwidersprochen hingenommen werden. Nicht, dass ich allen Schulen solches unterstellte, eine leider überwiegende Zahl steht jedoch, wie ich glaube zu recht, unter Verdacht. Verhängnisvoll, wenn Eltern zwar die intellektuelle Fähigkeit besitzen dies zu erkennen, aber nicht über die finanziellen Mittel verfügen, ihre Sprösslingen in eine geeignete (und staatlich anerkannte) Privatschule zu geben. Komme mir jetzt keiner mit „Odenwaldschule“ etc.. Falls nun diese Eltern über die Möglichkeit verfügten, Unterricht zu erteilen (oder von befreundeten Menschen erteilen zu lassen), der dem Unterrichtsplan der öffentlichen Schulen standhält, warum soll dies nicht ermöglicht werden können. Nachweise wären ja immerhin durch Schulexternenprüfungen zu erbringen. Dass der Staat nicht gewillt ist, sich auf ein solches Modell einzulassen, gibt einen hübsch deutlichen Hinweis auf die Flexibilität und die Humanität unseres Bildungsunwesens. Puhhh, soviel erstmal dazu. Jetzt schüttle ich die so unpfingstliche Echauffage ab, und geh zurück auf meine Gartenliege.

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