Im Liegen kochen

geht besser als ich dachte. Der Allergeliebteste erkundigt sich genau nach jedem Arbeitsschritt und ich sage an.

Ganz ähnlich habe ich als Elfjährige mit dem Kochen begonnen und bin in der Folge über verschiedenste Phasen, vielfach gelobt und manchmal auch tapfer ertragen – die Würzphase beispielsweise – zu einer leidenschaftlichen Köchin geworden.

Damals rannte ich mit meiner ersten werdenden Tomatensoße immer wieder zur Begutachtung durch das kranke Mütterlein ins Schlafzimmer. Erfreulicherweise ist durch die offene Küche bei Fausts „Kochen lernen auf Zuruf“ möglich.


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Allerdings sehe ich nicht was der A. da genau fabriziert. Ein gewisser Gestaltungsspielraum ist ja wichtig und macht das Ganze auch spannend. Gerade die Vermittlung der Zutatenmengen aus dem Handgelenk ist bisweilen eine Herausforderung und sorgt für Abwechslung auf dem Teller. Flüssiges Kartoffelpüree schmeckt gar nicht mal schlecht. Aber die Kalbsleber mit dem feinen Sößchen – ein Gedicht!

11 Kommentare zu „Im Liegen kochen

    1. Danke für die Anregung. Läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen. Wenngleich es natürlich nicht nett ist, dass Sie liegen müssen. Ich werde sie in mein Nachtgebetchen einschließen Madame Öschenie. Und beim Verzehr der Leber nächste Woche dankbar an Sie denken.

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  1. also zutaten nach gefühl geht bei mir auch gar nicht. ich kann sowieso nicht sonderlich kochen, aber ich gebe mir mühe. meine mutter erzählt aber heute noch, wie ich bei einer tüten suppe statt 3/4 liter wasser 3l genommen habe, weil ich mich verlesen hab.

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