43 Kommentare zu „Kinderwinterwetter

  1. Hach, wie schön! So´ne Klamotteria kommt mir auch noch sehr bekannt vor. Vor allem die weissen Mützlis, ja und die Hosen auch. Auf dem ersten Bild, steht da Deine Mutter mit den Stöckelschuhen im Schnee?
    Liebe Grüsschen! :-X

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    1. Die Kleider wurden später immer abwärts vererbt. Aber das war für mich kein Grund zum Aufatmen. Denn meine Mutter – aus Erfahrung klug – hat von Schnäppchen auch gern mal etwas mehr erstanden und flugs ein neues geschneidert. 😦

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    1. Kaum vorstellbar, dass die Verfasserin von Pucki, Magda Trott, wohl eine ziemlich radikale Frauenrechtlerin war. Ihr größter Traum, den sie in einer Novelle verarbeitete, war anscheinend die Gründung eines Amazonenstaates in der Lüneburger Heide mit Lüneburg als Hauptstadt.

      Lustige Vorstellung, irgendwie… 🙂

      Aber zum Thema: Also mir gefällt der 50er Jahre Stil! Vor allem die Schuhmode fand ich ganz schön.

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    2. Dass die Trott eine derart radikale Historie hatte, weiß ich erst seit kurzem… um so erschütternder, dass eine Frau, die es definitiv besser wußte, sich dafür hergeben konnte, Generationen von jungen Mädchen eine Blut-Boden-Mutter-Ideologie ins Hirn zu blasen, die sich eine Magda Goebbels nicht perfider hätte aus de Fingern saugen können…
      Ausgerechnet das verschnarchte Lüneburg als Metropole eines zu errichtenden Frauenstaates zu imaginieren, ist allerdings wirklich originell… hehe… *grinst breit* – entsprechend aufgebracht wohl deshalb die damalige Reaktion der Lüneburger!
      Sehr mysteriös auch die Fragen, die ihre nie bestätigte Mutterschaft und die Umstände ihres Todes betreffen…

      Ich mußte übrigens auch oft die Ergebnisse mütterlicher Nähwut ausbaden – allerdings weniger Trevira, denn Breitcord.
      Auch nicht schön… *seufz*

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    3. …und Pucki hätte das Forstministerium übernommen… scherzt Gabriele Haefs in der EMMA 12/91. 🙂

      (bei mir Feincord)

      btw – Du müsstest deinen Nick übrigens irgendwo mit deiner Blogadresse verbinden können.

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    4. Oh… Hups! Danke für den Hinweis… Ich und Technik… *seufz*

      …ein schlammbrauner Cordanzug, in dem ich aussah wie Little Lord Fauntleroy in Afrika-Korps-Uniform… Mann! Das nehm‘ ich ihr heute noch übel! Kam gleich nach dem völlig durchgebrezelten Dindl, in dem sie meinte, mich auf den Kinderfasching schicken zu müssen! Grrr…

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  2. Uns gab es auch im Doppelpack, selbst genäht und selbst gestrickt. Ich finde es heute noch schön, dass meine Mutter sich so viele Mühe gegeben hat, uns hübsch zu machen. Kaufen konnte man die Sachen ja nicht, waren viel zu teuer.
    Man sollte mal ein Extrablog aufmachen für Mainau- und Lindaufotos aus der Kindheit.
    Diese Kleidung ist viel individueller als das was Kinder heute tragen. Meist alles nkd und HundM- Einheitsware.

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    1. I ben mehrsprochig aufgewachsa.
      Des heissd, von meiner Muddr meh aus Diebanda, mai Faddr ebba mit saim Boddenseeschwäbisch ( kendr, hendr wiedr…….)und i dann an dr grenz zum hohenlohischen und em baddischa.

      In den letzten 25 Jahren kamen dann noch plattdeutsch, rheinisch und moselfränkisch dazu. ( Isch hann misch…)

      Mittlerweile rede ich so wie der jeweilige Gesprächspartner.

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