„Schönen Gruß an Irene“

„Du meinst Eugene.“
„Ja, sorry. Wie geht es ihr denn?“
„Schlecht!“
„Ach, schön!“

(Treppenhausgespräch zwischen dem A. und einem Nachbarn)

36 Kommentare zu „„Schönen Gruß an Irene“

    1. Es geht auch andersrum „Hallo, wie gehts Dir?“
      „Furchtbar, letzte Woche starb meine Frau.“
      „Welche Tragödie! Was hat sie denn gehabt?“
      „Ein kleines Einzelhandelsgeschäft und paar Tausender auf der Bank.“
      „Nein, ich meine, was hat ihr gefehlt?“
      „Ein Bauplatz, um das Geschäft zu erweitern.“
      „Das mein ich doch nicht. An was ist sie gestorben?“
      „Ach so. Sie ging in den Keller um fürs Mittagessen Sauerkraut und Kartoffeln hochzuholen. Auf der Treppe ist sie gefallen und hat sich das Genick gebrochen.“
      „Um Himmelswillen. Und was habt ihr da gemacht?“
      „Nudeln.“

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    2. Au, das klingt nach dem mir so bekannten süddeutschen Brachialhumor.

      In der Metzgerei:

      „Ich hätt gern von der Leberwurst, von der dicken, fetten.“
      „Oh, die ist heute in der Berufsschule.“

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    3. I like Badisch und zunehmend auch wieder Schwäbisch 🙂 Mit sechs oder sieben Jahren hatte ich mal einen Auftritt in einem Hafenkonzert, welches sogar im Radio übertragen wurde.

      „Guata Morga Frau Wirch, wo ganget se na?
      Wia goht’s au drhoim? Was macht au dr Ma?“
      „Ha, wia’s halt so isch,“ sagt d’ Frau Wirch,
      Mei Alter der schlåft, und i gang in d’ Kirch.“
      „Was, in d’ Kirch ganget sie? Des überschteigt mein Verschtand.
      Warum hend se dann a Schtück Schpeck in dr Hand?“
      „Oh Jessas“, schreit d’ Wirche, fährt zamma wia bissa,
      „Jetzt hån i mei Gsangbuach in d’ Erbsa neigschmissa!“

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  1. Mein Urgroßvater war Lehrer am Bodensee, rechts von FH.
    Was liebe ich dieses Land und seine Sprache.

    En Diebinger fälld vom Dach. Em Vorbeilfiaga sieht’r, wia sei Alde in dr Kuche stohd. No ruft’r
    „Alde, brauch nix kocha, i ess heid en dr Klinik.“

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  2. Tünnes & Schäl verdingen sich als Bauarbeiter in einem Hochhaus. Schäl geht immer etwas früher zur Arbeit und fällt eines Tages aus dem achten Stock. Sofort bildet sich eine Menschentraube um den Verunglückten. Tünnes, gerade angekommen, bahnt sich einen Weg und sieht seinen Freund am Boden liegen. „Mensch, Schäl“, schreit er in höchster Aufregung, „was ist denn passiert“? Schäl schlägt die Augen auf und antwortet: „Ich weiß es nicht, Tünnes, ich bin selbst erst gerade angekommen“!

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    1. Ein Italienischer und ein Schweizer Bauarbeiter treffen sich auf der Baustelle.
      Der Italiener sagt: „Come stai?“
      Sagt der Schweizer: „Danke, mir geht’s gut!“
      Und dann fällt ihm ein Ziegel auf den Kopf!
      Nach einer halben Stunde kommt der Schweizer wieder zu sich und fragt den Italiener: „Warum hast du mich nicht gewarnt?“
      Sagt der Italiener: „Hab i ja gesagt: Comme Stei!“

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  3. Meine echte Schwäbische Sprache- Erfahrung hatte ich ca. mit 16.
    Ich spielte, neben Rinpotsche übrigens, in einem echten Mundarttheaterstück. Das mir als gepflegt Hochdeutsch Sprechende!
    Mein erster Satz war: „Hait hewwe a herrliggs Gulipfle bache!“, an dem ich wirklich lange geübt habe. War ungefähr wie Arabisch reden. 🙂

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    1. Hanoi! Er ist in Frankfurt geboren, und ich in Bad Homburg vor der Höhe, ich zog erst mit 6 nach B.-W., es gab sächsische und hessische Einflüsse, aber in der Familie haben wir reines Hochdeutsch gesprochen.
      Liebste Grüsse :-X

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    2. Reines – naja fast – Hochdeutsch habe ich erst mit 37 Jahren begonnen zu sprechen. Dabei hätte ich es schon früher gebrauchen können. Bis ich nach Hamburg zog war Hochdeutsch für mich Arbeiterkind eine affige Fremdsprache. Auch in der Schule wurde zu meiner Zeit wie selbstverständlich Dialekt gesprochen. Das erste Mal bemerkte ich diesbezüglich ein gravierendes Defizit, als ich als Aushilfsdozentin das Wort Desoxiribonukleinsäure in einen schwäbischen Satz einbauen wollte. Das ging irgendwie gar nicht.

      Sei ebenfalls gegrküsst

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    3. Dr Zellkern isch’s gröschte Doil wo ma in derra Zelle unterm Mikroskop säha ka. Die moischte Zella hend bloß oin Kern. ‚S gibt abr au Ausnahma. Dr wichtigschte Vorgang, wo do ablauft, isch d‘ Verdopplung von dr Desoxyribonukleinsäure…

      Scho a wengale gruslig, gell?

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    4. EY! Die Erinnerung kam mir hoch, aber ich hatte sie bis eben erfolgreich verdrückt. Meeta und so. Bei meinem Part hatte Uwe (30 Sekunden, Du weißt schon, Mone…) in einer kurzen Textpause meinerseits (Hänger? Nie im Leben!)hinter dem Paravent kräftig gepupst. Da mach mal ernsthaft weiter….

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    5. Viel Erinnerung hab ich nicht mehr. Wir tranken kurz vor dem Auftritt Rotwein. Und wir hatten sauviel Spass bei den Proben.Wie schade, daß niemand Fotos gemacht hat, ich sah schrecklich aus, oder?

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