Mal wieder eine kleine Auflockerung

und damit man auch mal sieht, wozu Sex noch gut sein kann.

Kürzlich fiel mir beim Stöbern dieses Bild meiner Erzeuger in die Hände.

Es zeigt sie etwa drei Jahre bevor das Produkt die Welt zu Gesicht bekommt.

9 Kommentare zu „Mal wieder eine kleine Auflockerung

  1. Liebe Judschinn! Auffällig an Ihrem „Erzeuger“ ist auf Anhieb Folgendes:
    1.Er lächelt nicht;
    2.Er hat beide Hände in den Hosentaschen;
    3.Er trägt eine sehr kleine Armbanduhr auf seinem linken Arm; (vielleicht ist das ganz normal; ich weiß es nicht, weil ich nie eine Uhr trage);
    4.Die Lederhose schaut relativ neu aus, weil die Beinröhren so steif wegstehen; (ich hab lange Zeit Lederhosen getragen – tragen müssen -; daher hab ich sie nur als glänzend, weich und mehrfarbig in Erinnerung);
    5.Er trägt keine Stutzen, sondern „Wadenwärmer“ (solchene sind mir völlig unbekannt); dazu allerdings kurze Socken und Halbschuhe.
    6.Er schaut – pauschal gesagt – sehr jung, ja bubenhaft aus.
    Ihr A.F.

    PS: Ich schreib Ihnen das auch, weil Sie Ihre Eltern „Erzeuger“ nennen und ich in letzter Zeit ziemlich zwanghaft von der Idee verfolgt wurde, mir die meinigen im Augenblick der „Erzeugung“ vorzustellen und dazu ein Notat zu verfassen. Ihr A.F.

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    1. Lieber Herr Fliege zu 1: Ich nehme an, er wollte an der Schwelle zur Volljährigkeit ganz besonders männlich wirken – heute würde man dazu wohl ‚cool‘ sagen.
      zu 2: Auch das rechne ich dem eben Vermuteten zu.
      zu 3: Ja! Und…? Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul.
      zu 4: Die Lederhose war ganz und gar nicht neu. Nur leider warn’s halt keine Hirschledernen, gell. Meine Eltern kommen nämlich aus allereinfachsten Verhältnissen.
      zu 5: Wie erklären Sie sich das?
      zu 6: So ist es, ja.

      Zum PS: Zählen Sie diese Ihre Geschichte http://adamfliege.twoday.net/stories/2584695/ denn nicht zu einer Zeugungsvorstellung?

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  2. Liebe Judschinn! Es gilt der Satz: „Ich kann mich nicht wirklich in meinen Vater hineinversetzen“. Das heißt, es gibt ein Tabu, sich die Eltern als sexuelle Wesen vorzustellen. Ich hatte früher auch keinen Antrieb, dies zu tun. Derzeit verfolgt mich jedoch der Gedanke, diesen mich zeugenden Geschlechtsverkehr sowohl von seiner als auch von ihrer Sicht zu imaginieren. Wobei mich mehr die Mutterseite reizt. Zwanghaft muß ich von mir nicht gesehene Vulva der Mutter denken, auch an die Veränderungen während der Schwangerschaft. Ohne nicht im Hintergrund einen literarischen Auftrag zu haben, fällt es mir schwer, das ruhigen Blicks ins Auge zu fassen. Herzlich Ihr A.F.

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    1. Lieber A.F., da ich Sie nicht persönlich kenne und Ihnen zudem nicht den Auftrag erteilen kann, Ihre Zeugung für ein Notat mit Distanz in den Blick zu nehmen, Ihren Kommentar aber auch nicht unbeantwortet lassen möchte, will ich Ihnen aus dem Bauch heraus ein Buch ans Herz legen, das Sie in einem Antiquariat, vielleicht auch über *amazon*, bekommen sollten:
      BORNEMAN, Ernest. (!977). Die Ur-Szene – Eine Selbstanalyse. Frankfurt. Fischer

      Ich kann außerdem nicht beurteilen, wie stark sich Ihnen die Gedanken an Ihre Zeugung gegen Ihren Willen aufzwingen, d.h., ob Sie durch professionelle Hilfe entlastet werden könnten.

      Vielleicht fühlen Sie sich ja jetzt nach der Landpartie auch schon wieder entspannter.

      Schlafen Sie gut!

      Ihre Eugene

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